Stolpergefahr wegen Schild über Wurzelauftriebe. Zugang zu Pathologischem Institut nicht sicher.

Stolpern

Unter den Pflastersteinen des Fußgängerweges am Jenaer Ziegelmühlenweg spielt sich unerhörtes ab. Vier große Eichenbäume wagen einen nicht angemeldeten Wurzelauftrieb. Der Zugang zum Pathologischen Institut wurde für Studenten von dieser Seite des Gebäudes bereits gesperrt.

Die Recherche bei einer großen Suchmaschine, die eigentlich alles weiß, brachte für Stadtplaner und Ksj bisher keine Lösungsergebnisse. Langwierige Untersuchungen zu diesem Thema erwiesen sich als zu kompliziert und kostenintensiv.

Die Stadtverwaltung will mit dem in Mitteldeutschland einmaligen Schild nicht nur auf den lädierten Fußweg hinweisen. Die leeren weißen Flächen auf dem Schild werden genutzt, um die Bürger über die Gründe der losen Pflastersteine aufzuklären. Damit wird der Einsatz von Ge- und Verbotsbeschilderung in der Innenstadt transparenter.

Jedoch hagelt es nun heftige Kritik der Fußgänger, die über die Wurzeltriebe stolpern, während sie das Schild lesen. Versprochen hat die Stadt bisher nur, dass ein weiteres Schild angebracht wird mit der Aufschrift: „Achtung Fußgänger! Wegen solcher Schilder droht Genickstarre!“
Autor: Bertha Kessel

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