Street-Artisten fotografiert. Und Mutmacher!

Der Vorgesetzte hat heute auf jede Idee, die der Mitarbeiter geäußert hat, geantwortet: „Das geht nicht“ oder „das gibt es schon“!

Dem Gründer von Zalando hätte man auch fragen können „Schuhe verkaufen doch auch schon andere?“ Oder demjenigen, der die Idee für Amazon hatte. Da wurden vorher auch schon Bücher verkauft. Also, hören sie, liebe Mitbürger_innen, nie auf die Bedenkenträger. Wenn die Verpackung und der Inhalt super sind, dann verkaufen wir den Wein eben in neuen Schläuchen!

„Alle haben gesagt: ´Das geht nicht`. Dann kam einer, der das nicht wusste und hat´s gemacht!“

The times they are a-changin from Tony Fox on Vimeo.

Und hier heimlich Street-Art-Künstler bei der Arbeit gefilmt.

Streetart

Hier kommt der

Eigentlich wollte ich den Sonnenuntergang fotografieren. Naja, wie der Mond langsam hinterm Haus rauskommt, ist auch schön. Sonnenuntergänge sind sowieso total überbewertet 🙂 Der Mond gibt heute aber ganz schön an! Sollte man öfter mal wieder hinschauen. Mutter, ich werde Mondfotografin!

Abendlied (Matthias Claudius)

Seht ihr den Mond dort stehen?
Er ist nur halb zu sehen,
Und ist doch rund und schön!
So sind wohl manche Sachen,
Die wir getrost belachen,
Weil unsre Augen sie nicht sehn.

Wollst endlich sonder Grämen
Aus dieser Welt uns nehmen
Durch einen sanften Tod!
Und, wenn du uns genommen,
Laß uns in Himmel kommen,
Du unser Herr und unser Gott!

mond3

Grübeltagebuch am Ende einer magischen Woche.

16.06.2013 21:00 Uhr beim Punkfestival

„Für immer Punk möchte ich sein, für immer Punk.“

Wie war das mit 15 Jahren in der Uckermark, wenn wir einmal im Monat zum Punkkonzert nach Feldberg gefahren sind? „Eisern Templin“ und Pogo! Und vorher im Treff Nr. 1? Um 12 spielte der DJ unsere Lieder, damit wir unser Pogoritual hatten:  Our house in the middle of a Street.
Oh ja, wir waren da schon linke Skins. Should I stay or should I go now?

Und die großen roten Springerstiefel! „Die letzten holt die Bundeswehr, shalalalala“, mein Freund. Und dann bist du freiwillig als Soldat nach Jugoslawien gegangen! Und jetzt bist du Polizist. Mit 14 das „Wort zum Sonntag“ grölen! Revolution! Wo bin ich jetzt?

B. ist jetzt Melanie. Ich bin verwirrt. Also muss ich B. jetzt Melanie nennen? Haha an diesem Fettnäpfen bin ich vorbeigekommen.
Mein „Verliebt sein“ und Keimzeit. „Es ist seine Geschichte, doch nicht meine!“

Märchenprinzessin, erinnerst du dich noch an unsere langen Spaziergänge?
Ich kann Realität, Gedanken und Emotionen nicht mehr auseinanderhalten. Schau dir meine Handschrift genau an!

21.30 Uhr Jetzt bin ich voll drauf!!! Grübeln über das nächste Lied, das dazu passt. „It´s hard to dance that way, when it´s cold and there ´s no muuuuuuusic.” (2,40 min) Kinderschrift
„Protokollführer, weitermachen” sagt der Dorfidiot und ist mir sofort unsympathisch.

Ich muss es allein nach Hause schaffen, Papa! „I always take the long way home”.
„Du bist Künstler!”   Wer bin ich? „Beim Foto ansehen fehlt das Gefühl, das du hattest, als du ihn angesehen hast.“  Das ist meine Weisheit zur Frage, wieso es keinen Sinn macht, einen Sonnenuntergang zu fotografieren.

Nazitagebuch. Ich werde um zehn mit dem Versuch beginnen, nach Hause zu kommen.

Sind Kräuter die neue Therapie? vgl. Die Kunst des negativen Denkens
Dadadada, A., P., B. alle hatten komische Spitznamen.

Hand2

Sy. war heute viel zu oft Thema in meinem Herzen.

Ihre Hände. Nachrichten und Gespräche.

Ergot. und Psychot. und meine Angebergefühle und das Prahlen.

Und die Zeit steht wieder still.

Gundermann, der auch dauernd Thema ist, genau wie Kinski.

Das ist eine krasse Zeit und ich weiß nicht, wo es endet. „Angeberkunst“. Du stehst doch drauf!

Du bist niemand und lässt dich von anderen erfinden. Bist du alles oder Nichts? Clown oder Poet? Extreme. Seit wann? Schon immer. Was war das für ein krasser Tag. (Nachtrag 16.06. Ägypten-A.: „ja, ich kann mit Liedtexten nichts anfangen. ein ständiges ´krass` verstehe ich auch nicht“)

Dumme, kluge Sätze neben mir. Ich will einen festhalten. „Schnauze, due Blödmann“. In thüringischem Dialekt.

Leg das Buch weg und sei hier.

(Notiz allein am Bahnhof)

Hey, kaputte Prinzessin, was für ein Nazikaff, in dem wir hier festsitzen. Unterschied zwischen Denken (Gefühle und Schleifen) und Schreiben (Ordnen und Zensieren).

Lieder und Wirklichkeit

b2Sex und Foto.

„Interner Speicher voll“. Das ist die Meldung vom Fotoapparat. Das könnte auch mein Gehirn melden. Was für Bilder willst du machen?

Ist auf deinem Grabstein noch Platz für meinen Namen? Welche Sehnsucht wird damit erfüllt?

Kontrolle! To-do-Liste. Ich habe die Kontrolle doch schon lange verloren!

Konrad-Adenauer-Stiftung und Weinwanderung, hahahaha

Nachprotokoll zuhause: Die KAS reißt mich aus meinen Gedanken. Der Feind vor der Tür macht mich klein.  „Es ist seine Geschichte, und nicht meine.“ Ich bin hier übrig. Foto mit Grafik. Realität – Gedanken (mit Pfeil zur Realität – „Die werden für die da konstruiert, um das ganze zu ertragen“) – GefühleGrafik

„Jetzt bin ich behindert“, sage ich zu P. Behindertenwegweiserkarriere.

Fällt euch kein besserer Film ein?

Warum will ich wissen, was andere von mir sagen? Ruhe jetzt! Ich gefalle mir dann selbst. Narzissmus.

„Dann geh doch! Es gibt viele andere Welten als die hier.“

Ingo Zamperonie und Okka Gundel moderieren die Tagesthemen, Sport, Vierter.

Film „Ich existiere!“

Da war ich noch Angeber. Jetzt bin ich nichts.

Panik auf dem Flohmarkt.
Aus

16.06.13 Mein Traum: A. mit großen Brüsten und der Typ mit den Muskeln, ich schlafe. Meine schlechte Haut. Ich muss mich zwingen, dort nicht mehr hinzugehen.
Status getrennt? Ist nicht jeder irgendwann, von irgendwas, irgendwie getrennt?
„Was habt ihr getan?“ schreit die Mutter in ihrem Wahnsinn.
Das sind nicht die Lieder von früher!

Und immer wieder schaue ich nach, ob sie die Nachricht gelesen hat.

Johnny Depp „Meine Freunde halten mich für einen Irren. Aber das bin ich nicht. Ich bin nur so, wie sie auch wären, wenn sie nicht so viel Angst hätten.“

Wolke

15.45 Uhr Ich sitze allein an der Saale und trinke Kaffee. Immer allein in Gedanken, mit denen ich versuche, meine Gefühle zu beeinflussen. Jetzt geht es gerade gut allein. Hier läuft Johnny Cash. „What have I become? My sweetest friend Everyone I know goes away in the end And you could have it all My empire of dirt I will let you down I will make you hurt.”

Im Grübelbuch steht: „Besorg dir die Übersetzung und dieses Video!“ „Was ist aus mir geworden, mein liebster Freund? Jeder, den ich kenne, stirbt am Ende. Und du könntest es haben – mein Reich des Drecks. Ich werde dich im Stich lassen, ich werde dir weh tun.“
Hätte ich nicht besser formulieren können.

Y. fragte: „Du kommst ja heute so spät?“ Ich mochte das Gefühl, das ich hatte von Nähe und Geborgenheit. Mein Bruder hat mir schon vor Jahren vorgeworfen, dass ich immer alles gleich „zerdenken“ würde.

Süchtig wirst du nicht nach dem Stoff, sondern nach dem Gefühl, bewusst die Kontrolle zu verlieren (die du sowieso nie hattest). Umso mehr wir uns um Hochwasserschutz kümmern, umso schlimmer werden die Hochwasser. Umso mehr ich versuche, mein Leben zu kontrollieren, umso mehr geht es schief. Ich bin unter einer großen Brücke im Sumpf umhergelaufen und wollte den Ort finden, an dem die Flaschenpost(s?) ankommen. Ich darf das, ich nehme Tabletten!

20:10 Uhr Ich werde gefragt, ob ich „nicht schon zuvor begonnen zu sterben“ habe? Das Buch, das ich jetzt lese, fängt mit einem Zitat an: „Jeder Atemzug wehrt den beständig eindringenden Tod ab. (…) Zuletzt muss er siegen: denn ihm sind wir schon von Geburt anheimgefallen. (…) Wir setzen indessen unser Leben (…) fort, so lange als möglich, wie man eine Seifenblase so lange und groß als möglich aufbläst, wiewohl mit der festen Gewissheit, dass sie platzen wird.“ Darüber lässt sich wieder ewig grübeln.

21 Nichtschwimmer-Küken ausgesetzt im Hochwasser 02/03.06.2013

Grübelbuch: Sonntag, 02.06.2013
Stimmung gut – viele Pläne
Bastelzimmer, Küche und Schlafzimmer aufräumen
(dann doch mein Experiment gegen 18 Uhr durchgeführt. Ich wusste, ich muss aber nochmal raus, weil ich noch die Krankschreibung von F. einstecken musste. Und gegen 22 Uhr high Richtung Hochwasser marschiert. Im Gepäck 21 Enten aus Gips, die nicht mal schwimmen können und ein Fotoapparat. Und es regnete in Strömen!)

In der PsyTa wurde mir gesagt, ich wäre unfähig, mich meinen eigenen Gefühlen zu stellen. Deshalb würde ich die Emotionen aus Filmen, aus Liedern und von anderen klauen. Bea, lass uns diese Filme gucken:
  1. „Das Meer in mir“ (ein vollständig gelähmter Mann erzählt der Frau, in die er sich verliebt, dass er sich überall „hinträumen“ kann)
  2. „Liebe“
  3. „Vergiss mein Nicht“
  4. „Oskar und die Dame in Rosa“
  5. „Der Mondmann“
  6. „Melancholia“
  7. „The Tree of Life“
  8. „Into the Wild“
(Nachtrag von heute: man sollte einen Videobeamer besorgen und dann alle 14 Tage einen Filmabend für Interessierte machen und danach über die Filme reden)
So jetzt schreib ich die Kritzeleien aus dem Buch mal ab. Jeder Gedanke war wieder mit einem riesigen Konzept verbunden, aber das würde jetzt zu weit führen. Ich hoffe mal, dass ich durch meine Kommentare jetzt nicht das Gefühl von Sonntagnacht verfälsche!
Gedanken sichtbar machen!
Wie? Kunst, Musik, Literatur.
Gedanken und Wirklichkeit sind getrennt.
Beide kämpfen miteinander! Krieg.
Ich bin in der Gedankenwelt gefangen.
Warum? Weil ich das gestalten kann. (Vgl. „Das Meer in mir“)
(Anmerk. 04.06. jetzt kommen ein paar Fetzen zu Scientology, ich bin Christ! Ich mag keine Sekte. Ich hatte nur an diesem Tag vorher einen Artikel über die gelesen. Ich glaube, die sind so verführerisch und gefährlich, weil die genau mit diesen Dingen, die scheinbar viele Menschen betreffen, arbeiten.)
Scientology… im Hier, Jetzt, in der Wirklichkeit leben
In der Realität ist bei mir nichts.
Allein… also Flucht in eine Fantasiewelt.
„Alice im Wunderland“ Szene „Ja du bist völlig verrückt“.
Wie komme ich nach Hause? Wo ist zuhause?
Ist das echt? Was ist echt?
vgl. den Film „Matrix“. Was sind Gefühle? Was ist Realität?
Scientology: Furcht ist nur ein Gedankenkonstrukt!
Ich muss meine Gedanken beeinflussen.
Abgetrennt? Geteilte Welt? Ich muss wieder eins werden!
Ying/Yang – Solar Buddha (Anmerk.: war in einem Einkaufsprospekt) Plastikjesus?
Ist bekifft sein super, um alles zu verstehen? Sieht so aus.
Aber was ist echt? Was die wirkliche Welt?
Mein Drehbuch „If i can sleep forever“ Dandy Warhols
(Anmerk.: ich hatte mal mit Anfang 20 die Idee, einen Film zu drehen J und habe sogar versucht, ein Drehbuch zu schreiben. Ein junger Mann wacht nach einer wilden Nacht auf und erlebt dann komische Dinge. Am Ende kommt raus, dass er gar nicht aufgewacht ist, sondern das alles nur ein Traum war und er in einem Krankenhaus liegt und stirbt. In den letzten Jahren habe ich aber mitbekommen, dass schon viele Künstler und Filmemacher dieses Motiv benutzt haben)
Bea ist gut. Vgl. Bertha Kessels Kunstblog
Gips-Krokodil und eine abgetrennte Gipshand auszusetzen, das macht Anderen Angst – Kunst soll keine Angst machen.
Enten? Warum Enten? Keine Ahnung. Aber jetzt haben sie eine Geschichte! Alles hängt mit allem zusammen!
Die chronologische Ordnung ist gestört.
Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen.
Ich denke gerade, ich kenne jetzt alle Regeln, da ich das System zwischen dem Hier und jetzt und der Gedanken- und Gefühlswelt zu überblicken meine.
Fotos und Schrift – Dokumentation ist super.
Jetzt wieder B.-Film.
Du machst dir ein Bild von mir. Und ich bediene dieses Bild für dich. Das ist nicht echt! Wie sortiere ich meine Fotos? Und die kleinen Brüder mache ich lächerlich!
Gespräch mit M. 10 Minuten lang – das war sehr krass.
20.30 Uhr
Tagebuch Anne Frank – mein Blog?
M. Facebook „Die gehen doch unter?“ Ja, ich gehe doch auch unter? Nein, lieber nicht!
Kann ich auf einem Foto Menschen kategorisieren? Sehe ich, wie jemand ist? Mann von bayerischer CSU-Ministerin verkauft teure Modellautos, die psychisch kranke Mörder in der Anstalt bauen, für Millionen Euro.
Nur weil es schwarz-weiß ist, wird es nicht besser! (Anm.: ich hatte mir auf Facebook Fotos von einem Fotografen angesehen)
Weit weg – Hubert v. Goisern
Drei Stunden bekifft. Nichts gemacht. Stillstehen.
In Gedanken hab ich hart gearbeitet.
Zeit des Erwachens – jetzt bin ich wieder wach.
Ist in dieser „Gedankenarbeit“ Kunst für die Realität entstanden?
War ich nahe am Tod? War der Himmel offen für mich? Habe ich etwas gesehen?
Wenn man trinkt, denkt man nicht, vgl. mit Fühlen
Sertralin – Schleier – vgl. Scientology gegen Psychomedis
A. – Eiswürfel sind zu schwer im Bauch… ich habs gedacht und in Gedanken direkt vor mir gesehen. Bea – er ist gerade woanders… Wirklichkeit?
Gedanken an den kalten Winter in S. Zimmer… ich erfriere.
Radio an… Denkpause? Nee!
Trip ist Meditation!
Fotos von Grimassen von mir. Mich fühlen. Wer bin ich jetzt?
Was habt ihr in der PsyTa mit mir gemacht?
Ich denke an den Weg morgen zur Arbeit und die Diskussionen, wenn ich wegen dem Wasser zu spät komme – vgl. „Hammer“ Geschichte aus der PsyTa

(Notiz auf einem Schmierzettel, muss also in diesem Moment sehr wichtig gewesen sein)
Ich begegne Angst mit Härte und Sarkasmus vgl. Papa und F.
Ich bin dann nicht in der Wirklichkeit!
Sterbe ich jetzt?
Kann ich in den Himmel schauen?

28.05.2013

Das Ende?

IMG_2367Aus aktuellem Anlass ein kurzes Video über die Skulptur mit dem Schild „Bitte Ruhe bewahren!“ von Bertha K. an der Baustelle in der Westbahnhofstraße in Jena.

Lisa schreibt: „Deine Figur ist am Boden“. Berthas! Da sind gestern abend scheinbar randalierende Jugendliche mit bildender Kunst in Berührung gekommen. Sehr gut! Welche Künstler können das schon von sich behaupten! Kunst wegzusperren, damit sie keiner kaputt macht? Ist doch langweilig! Außerdem hab ich gestern abend, als das passiert ist, einen sehr bewegenden Film gesehen. „Am Ende eines viel zu kurzen Tages.“ Diese Figur hatte immerhin drei Tage ihre Show! Außerdem hat Bertha jetzt einen Grund,  weiterzubasteln. Und sie hat noch eine Menge auf Lager! 🙂 PsyTaArt

Bitte bewahren Sie Ruhe!

Mutter hätte jetzt gesagt: „Jetzt hat die liebe Seele ruh`“. Bertha K. quält sich jeden Morgen durch die enge Baustelle am Westbahnhof. Genervte Menschen strömen von unten nach oben und von oben nach unten. Und jeder will seinen Bus erreichen. Dazwischen drängeln sich die Fahrradfahrer durch. Ab morgen ist damit Schluss! „Bitte bewahren Sie Ruhe!“

Die „Street Art Jena“ Facebookseite :-(

Die Street Art FB-Seite aus Jena… da passiert ja garnix. Mann, Street Art ist eigentlich nicht so lahm, wie es dort scheint! Germanistik studieren die auch nicht, oder? Mit folgender Info wird man da begrüßt:

„Wen man mit offenen Augen durch Jena läuft kann man eine Vielzahl von interessanten dingen entdecken wen du etwas findest was dich fasziniert hast du die Möglichkeit es hier der Welt zu zeigen!“

Bertha K.

Hahaha die dumme Jugend von heute… Bitte nicht mit so vielen Kommafehlern sprühen und „wenn“ bitte mit „nn“! Dürft gerne „copy & paste“ haha „Wenn man mit offenen Augen durch Jena läuft, kann man eine Vielzahl von interessanten Dingen entdecken. Wenn du etwas findest, das dich fasziniert, hast du die Möglichkeit, es hier der Welt zu zeigen!“

Obwohl 446 likes ja nun nicht die Welt sind. Dann lieber die Art auf die Street und dort der Welt zeigen haha. lg Bertha K.

Jena „Du bist einfach paradiesisch“?

P1030062Paradiesisch? Studentenparadies? Einfach ja, paradiesisch nein. „Schöner wird das Elend nicht, auch wenn man es so nennt wie dich!“ singt Nils Heinrich in der heimlichen Jenaer Hymne „Jena Paradies“. Recht hat er. Das Paradies, das ist hier nicht! Auch wenn ihr es verkündet. Und andere es wieder zerstören. Und wenn das Paradies ausgerufen wird, applaudiert ihr. Was wäre gewesen, wenn dort gestanden hätte: „Jena. Willkommen in der Hölle“? Hört auf Rainald Grebe. „Seit wann sind Herzen grün?“

Diese Stadt ist nicht das Paradies. Du, lieber Leser, kannst das Paradies erschaffen. Sei nett zu deinen Mitmenschen. Hilf den Schwächeren! Sei nicht so eingebildet auf das, was du hast! Erschaffe das Paradies. Das ist möglich (Yes, we can haha). Egal wo! Wenn du es willst. Ich kann doch da nicht Tag und Nacht in der Westbahnhofstraße sitzen und den Leuten, die dort vorbei gehen sagen, dass sie NICHT im Paradies sind. Gut, dass das jetzt diese Figur mit dem komischen Gesicht und den viel zu großen Händen für uns tut. So können wir in Ruhe weiter „rumkünstlern“ und zaubern lernen!

Die Figuren mit den viel zu großen Gesichtern und Händen

Die verlorenen Gestalten mit den viel zu großen Händen und den verzerrten Gesichtern

Manu Chao bittet: „Hey Bobby Marley, sing etwas gutes für mich“. Das hat Herr Marley getan. „But my hand was made strong, by the hand of the Almighty“ („doch meine Hand, die wurde gestärkt durch die Hand des Allmächtigen), heißt es in Bob Marleys „Redemption Song“. Es ist das letzte Lied seines letzten Album, der letzte Song, den Bob Marley live auf der Bühne gespielt hat (am 23. September 1980 bei einem Auftritt in Pittsburgh).

Vater

Vater

Meine Hände sind viel zu klein, um all das zu fassen, was nicht zu fassen ist. Mehr zu den verlorenen Figuren, ihren verzerrten Gesichtern, ihren viel zu großen Händen und ihren Botschaften in Kürze!

PsyTaArt

P1030074Was heißt „PsyTaArt“? „PsyTaArt“, das sind Kunst, Gedanken, Weisheiten, die angestossen wurden durch einen viermonatigen Aufenthalt in einer Psychiatrischen Tagesklinik (PsyTaArt). Kreativ zu sein stoppt die ununterbrochenen Grübeleien, hat mir dort eine wahnsinnig tolle Ergotherapeutin beigebracht. Man kann nicht gleichzeitig fühlen und grübeln. In Kürze mehr!

Und wer betreibt PsyTaArt? Das verdorbene Luder Bertha Kessel, die nur an Kunst, Betäubungsmittel und Sex denkt und ihr spießiger Partner, der so uninteressant ist, dass Bertha allein für PsyTaArt steht.

Bertha Kessel (geboren 1855) kam mit 11 Jahren ins Rettungshaus für ´sittlich verwahrloste` Mädchen in Rüdersdorf. 1866 spendete der Herr Commerzien-Rath Ravené 30 Taler und ermöglichte Bertha fortan ein sorgloses Künstlerdasein. 2004 hatte Bertha eine Sehnerventzündung und im Nachhinein stellte sich heraus, dass sie an Multipler Sklerose leidet. 2012 erkrankte Bertha an Depression und kombinierter Persönlichkeitsstörung. Ziemliches Wrack, oder? Jetzt wird sie gedopt mit Tysabri und Sertralin (später dann 60 mg Cymbalta). Und jetzt ist sie wieder da, die Art-Bitch Ihres Vertrauens!