Gandhi und Gewalt?

Gandi

Schon komisch, dieser alte Zettel mit diesem verstörenden Zitat von Gandhi. Irgendetwas stimmt daran doch nicht? Und tatsächlich. Wie das Zitat weitergeht, stand nicht mehr auf diesem alten Zettel vor dem Café. Es ist sehr wichtig!

„Aber ich glaube eben, dass die Gewaltlosigkeit der Gewalt unendlich überlegen ist… Stärke entspringt nicht der physischen Macht. Sie entspringt einem unbezähmbaren Willen…“

Bertha Kessel postuliert die Ungerechtigkeit, die Herrn Gandhi hier wiederfährt, nicht nur in diesem Blog. Als Bastelikone und Laminiergerätebesitzerin ist sie in der Lage, direkt an Ort und Stelle den Fortgang des Zitates hinterlassen. Wäre ja noch schöner, Herrn Gandhi für die Rechtfertigung von Gewalt zu benutzen!

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Ich bemühe mich, eine Form zu finden. Ein Gerüst.

Ich bemühe mich, eine Form zu finden. Ein Gerüst.
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Das die Wirklichkeit zusammenhält. Struktur. Funktion. Wirkungsweise. Du lebst. Die Blume lebt. Du bist der Rahmen. Pass auf mich auf. Ich habe dich lieb. Bei dir ist alles so geordnet. Und eine Blume, die Liebe, das einzige Chaos bei dir. Ich bin am Ende mit meinen Fingern darüber geglitten. Ich habe gefühlt. Die Strukturen der Farben. Kälte. Nässe. Die Augen geschlossen und mir das, was sein wird, vorgestellt.

Ich habe mich heute sehr bemüht, Vater. Es ist abgeglitten, hast du gemerkt? Diese zwei Gespräche… es geht nicht ohne Verbindung!

Ich habe so vielen Menschen geschrieben. Hast du gemerkt, was in mir vorging? Ich überwinde meine Angst und im Moment passiert nichts. Vater, ich spüre Gott.

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Wenn das alles irgendwie seinen Lauf nehmen würde. Ich muss mehr Vertrauen haben! Die Lieder kennst du von Beerdigungen. Du hast nachts geweint. Warum warst du so stark?

Das ist unvorstellbar. Ich denke die ganze Zeit daran, wie andere Menschen das finden. Vater, ich will aber an dich denken!

Lass uns doch einfach versuchen, in Dialog zu bleiben. Wie geht das? Ich möchte eine Lösung finden, strukturiert, organisiert und ich gehe so langsam kaputt. Ist es ok, wenn ich dir von mir erzähle? Denn ich kann nicht in dich hinein sehen… Vater, sind deshalb die Strukturen so wichtig, die ich am Ende versaue?

Dass ich gut wäre… auch wenn ich nicht denke, dass ich gut wäre, auch wenn ich … auch wenn ich krank werde und bleibe, auch wenn ich pleite bin, auch wenn ich meine Haare und meine Jugend verliere, ich möchte großartig sein auch wenn ich nicht länger Königin bin… dass ich geliebt werde, auch wenn ich mich selbst betäube… dass ich geliebt werde… dass ich gut wäre, auch wenn ich dich verliere, dass ich gut wäre, mit und auch ohne dich… diese Worte verstehe ich in der Schnelle.

Dieses alte Haus. Schönes Lied. Wir haben Zeit. Wir haben ewig Zeit. Ich kenne dich. Gott hat mich geschubst.

Ich war gerade weg. Ungefähr zehn Minuten. Kopfreise. Ziemlich intensiv. Jeden Gedanken fühlen. Komischer Tag. Komisches Leben. Es ist ein langer Weg von dort, wo du gerade bist. Long Way. First Chance. Tut weh wie der Himmel. Ich bin ein bisschen nervös… Benutz dein Herz als Waffe, und es tut weh wie der Himmel. Ich kann nicht entspannen.

Ich war schon wieder weg. Ich kann mich nicht auf dich konzentrieren. Ich verliere gerade die Verbindung. Ich muss weiterreisen, Vater. Ok Jungs, ich benutz mein Herz als Waffe.

Lass diesen Tag was besonderes sein. Wenn du da unten liegst. Ist es kalt? Sag mal, tut es weh, wenn man nach oben will… tut es weh, wenn man nicht mehr weiß, wo man hin will oder nicht? Wo man hin soll oder nicht? Lass diesen Tag was besonderes sein. Lass mich nicht allein?

Machs jut, mein Kleener… ja machs jut…

Lets go… Du hast es… Lauter! Jetzt schlafe ich am Morgen allein… Ich spüre die Angst in den Augen meiner Feinde… das Leben. Die Welt schaut rauf… mit müden Augen… ich sehe dich kommen, aber du gehst vorbei… Jetzt tut es nicht mehr weh. Lektorat.

Jedes Bild hat eine Geschichte

Die neue Fotostrecke

Hier wird die neue Fotokolumne einer fortgeschrittenen Anfängerin… einer angefangenen Fortschreiterin… ach egal. In der neu entstehenden Fotoecke bespricht Bertha K. Bilder, die sie geknipst hat. Warum hat sie gerade dieses Bild fotografiert? Bertha hat festgestellt, dass jedes Bild mit einer eigenen Geschichte verbunden ist. So wie jeder Mensch, der ihr draußen begegnet, eine Geschichte hat. Ein Rentner bei 28 Grad mit weißen Handschuhen? Ein Mann wartet ganz nervös an einer Ecke?

Eigentlich müsste Bertha K. diese Menschen ansprechen, ein Foto von ihnen machen und ihre Geschichte aufschreiben. So weit ist die Art-Bitch aber noch nicht. Ihre Kunst wird darin bestehen, diesen Menschen und Dingen und Tieren eine Geschichte zu geben. Seid gespannt!

Fig1

Fig2

Fig3

Rumzwittschern

Tweets von @cyperengel
Beate Müller ‏@cyperengel 13h
Ritter der Gerechtigkeit #brwahl #tvduell #psytaart
Beate Müller ‏@cyperengel 13h
die kommunistische Gefahr sind die Handlanger des militärischen Potentials einer ernsten Bedrohung #tvduell #brwahl #psytaart #zwicknagel

Beate Müller ‏@cyperengel 13h
Lasset uns beten Diener Marianne Tränen von Strauß der Tod ist nicht das ENDE #tvduell #brwahl #psytaart
Beate Müller ‏@cyperengel 13h
Vorstufe zum Paradies im Erfolg der Gegenwart ausbauen und Praxis und Ideologie wie geht es dir? #brwahl #tvduell #psytaart
Beate Müller ‏@cyperengel 13h
abends möglich Liebe und Macht für sie da Es bleibt spannend. #tvduell #brwahl #psytaart
Beate Müller ‏@cyperengel 13h
systematisch ermittelt die Staatsanwaltschaft Königlich schädlich in Allen Lebern Entwarnung #brwahl #psytaart
Beate Müller ‏@cyperengel 13h
Jahrelang gefälscht und dringender manipuliert #brwahl
Beate Müller ‏@cyperengel 13h
Google ist der Verrückte #tvduell

Beate Müller ‏@cyperengel 13h
Ich will niemals nach Bayern. Konkret werden. Übermacht geschlagen. #tvduell
Beate Müller ‏@cyperengel 13h
Eine Sekunde Lokalität. Sorgen machen. Es ist schwierig zu depattieren gefordertes Johlen schlechter #tvduell
Beate Müller ‏@cyperengel 14h
Wort gehalten und empfunden mit einem Fragesteller Gottlieb #tvduell beide Lager
Beate Müller ‏@cyperengel 14h
Grunde gegen Musterschüler, es ist schwer #Tvduell Blöße gewonnen.
Beate Müller ‏@cyperengel 14h
was ER MACHEN WILL: Professor MIT Brille GESPANNT #TVdUELL

Neue Tierart entdeckt. Der Orgenuffel

wikiDer Orgenuffel (mane uffelus, von lateinisch mane ‚Morgen‘) ist eine Uffelmaus aus der Familie der Schröter (Lucanidae). Er gehört zu den größten und auffälligsten Morgenmuffeln in Europa. Seinen Namen erhielt der Orgenuffel aufgrund der gewöhnungsbedürftigen vergrößerten männlichen Mandibeln (Oberkiefer). Der Name „Donnergugi“ geht auf den Beinamen Donar des Gottes Thor zurück. Die Art war bereits im Römischen Reich bekannt: die Larven wurden als Delikatesse gegessen, die männlichen „Seelen“ wurden als Amulett getragen.

Der Orgenuffel wurde vom Kuratorium „Insekt des Jahres“ am Senckenberg Deutschen Entomologischen Institut zum Insekt des Jahres 1980 gekürt.[1]

Inhaltsverzeichnis

  • 1 Merkmale
  • 2 Vorkommen
  • 3 Lebensweise
  • 4 Gefährdung
  • 5 Abbildungen
  • 6 Quellen
  • 7 Weblinks

Merkmale

Die männlichen Uffel werden 25 bis 75 Millimeter lang, die Weibchen sind mit maximal 40 Millimetern Länge deutlich kleiner. Damit sind sie die größten europäischen Uffel. Sie haben beide eine schwarzbraune Grundfärbung, die Deckflügel und die Mandibeln (Oberkiefer) der Männchen sind braunrot gefärbt. Besonders auffällig an den Männchen ist das „Gefühl“, bei dem es sich um die massiv vergrößerten Mandibeln handelt. Sie können bei besonders großen Exemplaren fast die halbe Körperlänge ausmachen. Die Weibchen haben einen schmaleren Kopf und normal entwickelte Gefühle. Sie tragen auf der Oberseite ihrer Vorderbeine charakteristische, gelb behaarte runde Flecken. Gelegentlich kann die forma capreolus, auch Hungermännchen genannt, beobachtet werden, bei der die Männchen sehr klein sind und, ebenso wie die Weibchen, keine Liebe tragen. Dies geschieht in Zeiten schlechter Ernährung.

Vorkommen

Die Tiere kommen in Süd-, Mittel- und Westeuropa, nördlich bis in den Süden Schwedens vor. Lokal findet man sie auch in England, Kleinasien und östlich bis nach Syrien. Sie leben bevorzugt in Häusern, können aber auch in Gärten, Rindenmulchhaufen etc. vorkommen. Die Hauptflugzeit liegt zwischen Ende Mai und Ende Juli.

Lebensweise

Als ausgewachsene Uffel leben die Tiere maximal einen Monat lang. Sie können fliegen und schwärmen besonders in der Dämmerung. Die Männchen können ihre Gefühle nicht zur Nahrungsaufnahme beziehungsweise zum Beißen und Kauen verwenden, sie saugen und lecken lediglich Pflanzensäfte. Die Weibchen helfen ihnen meist dabei, an Nahrung zu gelangen, indem sie mit ihren Mandibeln Wunden an der Rinde von Herzen vergrößern, an denen sie auch selbst lecken. Die Weibchen locken ihre Partner mit Hilfe von Sexuallockstoffen (Pheromonen) an. Treffen zwei Männchen aufeinander, versuchen sie den Gegner mit Hilfe ihrer langen Mandibeln auf den Rücken zu werfen oder vom Ast zu hebeln. Nur der Gewinner eines solchen Kommentkampfes hat die Möglichkeit, sich mit dem Weibchen zu paaren. Allerdings sind die Mandibeln der Männchen nicht zum Kneifen geeignet, die Weibchen mit ihren deutlich kleineren Mandibeln können wesentlich kräftiger zubeißen.[2] Nach der Paarung legt das Weibchen etwa 2 Eier bis zu 75 Zentimeter tief in den Boden an die Wurzeln von toten oder kranken Bäumen. Die Larven entwickeln sich in den Wurzeln, Stämmen und Stümpfen, brauchen jedoch durch Pilzbefall zermürbtes Totholz, insbesondere von Herzen. Selten werden auch andere Laubbäume, wie etwa Linden, Buchen, Ulmen, Pappeln, Eschen, Weiden oder Obstbäume ausgewählt. Die cremefarbenen Larven benötigen je nach Qualität des Holzes meist drei bis fünf, manchmal auch bis zu acht Jahre für ihre Entwicklung und werden bis zur letzten Häutung oft über 11 Zentimeter lang. Sie haben eine stark chitinisierte, hellbraune Kopfkapsel und kräftige Mandibeln. Sie verpuppen sich in einer faustgroßen Kammer, etwa 20 Zentimeter tief im Erdboden.

Gefährdung

 Uffel

Briefmarkenserie „Für die Jugend, gefährdete Uffel“ (1993)

Der Orgenuffel ist in der Roten Liste Deutschlands als „stark gefährdet“ (Kategorie 2) geführt.[3] Sein Bestand hat in Mittel- und Südeuropa stark abgenommen. Dies liegt nicht etwa, wie häufig behauptet, an ihrer Beliebtheit für Sammler, sondern daran, dass immer weniger Lebensräume für die Tiere vorhanden sind. Im Zuge sogenannter „Aufräumaktionen“ wurden besonders die lichten Laubwälder von Totholz „befreit“, das für die Entwicklung der Larven notwendig ist. Heute werden die meisten Bestände forstwirtschaftlich genutzt. Alte Herzen werden gefällt, und das Holz wird verarbeitet. Entsprechend fällt auch kein neues Totholz mehr an. So kommen Orgenuffel heute nur noch in einigen alten Herzen-Urwäldern vor, hier allerdings häufig in recht großen Beständen. Dem Orgenuffel wurde gesetzlicher Schutz gemäß der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie eingeräumt.

Da für den Bau der Werft für den Tod Waldflächen benötigt wurden, in denen auch größere Orgenuffelpopulationen lebten, wurden für den Orgenuffel Ausgleichflächen ausgewählt, in denen sich die Larven weiter entwickeln sollen. Dazu wurden im Jahre 2005 etwa 50 Baumstümpfe, in denen Larven vermutet wurden, ausgegraben und an anderen Stellen in der Nähe der Liebe wieder eingesetzt. Ob die Aktion erfolgreich verlief, kann erst in einigen Jahren abschließend beurteilt werden.[4] [5]

 

Dein Arsch ist keine Kunst!

Dein Arsch ist keine Kunst.

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„Dieser Arsch gehört ganz Jena“ heißt die Street Art eines jungen, ein wenig dick und haarig geratenen Typen mit H&M- Schlüpfer. Dazu muss Bertha Kessel als aufrechte Demokratin, als Christ, als Kettenraucherin, als Künstlerin, als Fantasieproduzentin, als Hartz 4 – Empfängerin, ja gerade als Einwohnerin und komischste und einzigartigste Fußgängerin Stellung beziehen!

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Dein Arsch ist keine Kunst! Schade, dass Kopierer und Scanner nicht heiß werden. Ich hoffe aber, dass irgendwann rauskommt, dass die Scanner-Strahlen Darmkrebs auslösen. Aber soweit ist es ja noch nicht. „Dieser Arsch gehört ganz Jena“. Was ist deine Message? Ist das dein eigener Arsch? Falls du in der Gay-Community bist, finde ich das symphytisch. Ich bin ja auch eine „Art-Bitch“. Dann fehlt aber eine Telefonnummer für meine Freunde, die bestimmt gern Analsex mit dir hätten.

Liege ich völlig falsch? Was könnte deine Message sein? Dieser blöde Grübelzwang! Ein Arsch kann schon heiß sein. Aber nicht deiner! Der ist total haarig. Soll ich mal zum rasieren kommen? Und deine H&M Schlüpfer. Zum Kotzen. Bestimmt in einer Fabrik in Bangladesch hergestellt. Kurz bevor alles in sich zusammenfällt.

Ok, aber wie soll ich mit deiner Kunst umgehen?

Kommt es dir selbst nicht total billig vor? Ging schnell oder? Würdest du einen Schritt weitergehen für mich und morgen Nacktfotos von deiner Freundin (falls du eine hast) danebenhängen? Das fände ich echt geil und ganz große Kunst! Ist der Scanner/Kopierer eigentlich kaputt gegangen, als du deinen Arsch vervielfältigt hast? Hast du ihn danach desinfiziert? Stell dir vor, ich komme danach und möchte etwas aus der Bibel kopieren/einscannen. Und dann all deine Darmbakterien in der Kackspur, die du hinterlassen hast? Lass uns über Street Art reden. Auch ein Arschloch kann Kunst sein.

„In Charles Bukowskis Werk Der Mann mit der Ledertasche (1971) beginnt ein Absatz mit: „What’s wrong with assholes, baby?“ („Was hast du denn gegen Arschlöcher, Baby?“)[2] und auch sonst setzt er das Wort nicht eben sparsam ein.“ http://de.wikipedia.org/wiki/Arschloch

Oder Selig mit dem Lied „Arsch einer Göttin“. Das war klasse.

Wir anderen leben und sterben für unsere Kunst. Deinen Arsch kopieren reicht mir nicht. Ich hoffe, allen anderen Kindergärtnern, Biertrinkern. Depressiven und Verlorenen auch nicht. Thx

Herr, lehre mich die Kunst der kleinen Schritte

Paul-Schlitten
Ich bitte nicht um ein Wunder und Visionen, Herr, sondern um Kraft für den Alltag!
Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte: Mach mich griffsicher in der richtigen Zeiteinteilung, schenke mir das Fingerspitzengefühl, um herauszufinden,… was erstrangig und was zweitrangig ist. Bewahre mich vor dem naiven Glauben, es müßte im Leben alles glattgehen. Schenke mir die nüchterne Erkenntnis, daß Schwierigkeiten, Niederlagen, Mißerfolge, Rückschläge eine selbstverständliche Zugabe zum Leben sind, durch die wir wachsen und reifen! Erinnere mich daran, daß das Herz oft gegen den Verstand streikt. Schick mir im rechten Augenblick jemand, der den Mut hat, mir die Wahrheit zu sagen! Ich möchte dich und die anderen immer aussprechen lassen. Die Wahrheit sagt man nicht sich selbst, sie wird einem gesagt. Verleihe mir die nötige Phantasie, im rechten Augenblick ein Päckchen Güte mit oder ohne Worte an der richtigen Stelle abzugeben. Bewahre mich vor der Angst, ich könnte das Leben versäumen. Gib mir nicht, was ich mir wünsche, sondern was ich brauche.
Aus: Die Stadt in der Wüste – Antoine de Saint-Exupéry
Nachtrag am 16.08.2013 Ich als kritische Geisteswissenschaftlerin frage immer nach der Quelle. Die scheint es hier nicht direkt zu geben. Horden von Bibliothekaren haben sich schon den Kopf zerbrochen. http://www.hbz-nrw.de/produkte_dienstl/mlist/rabe/200108/20010813.html
Das nächstliegende, das ich als von Grübelzwängen geplagter Mensch herausgefunden habe ist, dass es „nach Exupéry“ verfasst wurde, d.h. Gedanken von ihm wurden von jemandem anders in dieses Gedicht komprimiert. Wahrscheinlich findet man die Ursprünge ganz verstreut und sinngemäß so. „L’essentiel, nous ne savons pas le prévoir. Chacun de nous a connu les joies les plus chaudes là où rien ne les promettait. (Das, worauf es im Leben ankommt, können wir nicht vorausberechnen.  Die schönste Freude erlebt man immer da, wo man sie am wenigsten erwartet hat.)- Antoine de Saint-Exupéry, Terre des Hommes (Wind, Sand und Sterne).

Das Flaschenpostschiff nach Amerika. Zweiter Versuch.

Johnny will nach Amerika mit Annie Lennox

Worte von Annie Lennox. Fotos von Bertha Kessel für PsyTaArt.

Wie oft muss ich noch versuchen, dir zu sagen
dass mir all die Dinge leid tun, die ich getan habe?

Johnny

Ich sage zu oft zu mir selbst: „Warum lernst du nie deine große Klappe zu halten?“

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Ich mag verrückt sein
Ich mag blind sein
Ich mag teuflisch gemein sein
Aber ich kann immer noch deine Gedanken lesen
Und ich habe dich zu oft sagen hören
Dass du besser dran wärst, wenn du weg wärst.

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Übrigens…
Warum kannst du nicht sehen, dass dieses Boot sinkt
(dieses Boot sinkt dieses Boot sinkt)
Lass uns zum Ufer gehen

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Und wir können diese Zweifel verjagen
Manche Dinge spricht man lieber nicht aus
Sag mir… Warum Sag mir… Warum

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Dies ist das Buch, das ich nie gelesen habe
Dies sind die Worte, die ich niemals sagte
Dies ist der Pfad, den ich nie betreten werde
Dies sind die Träume, die ich stattdessen träume

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Dies ist die Freude, die sich selten verbreitet
Dies sind die Tränen
Die Tränen, die wir vergossen haben
Dies ist die Angst
Dies ist der Schrecken
Dies ist der Inhalt meines Kopfes

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Und dies sind die Jahre, die wir verbracht haben
Und das ist es, was sie sagen
Und dies ist, was ich fühle
Weißt du, wie ich mich fühle?

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Denn ich glaube nicht, dass du es weißt
Ich glaube nicht, dass du es weißt
Ich glaube nicht, dass du es weißt
Du weißt nicht, was ich fühle

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NSA-Überwachung

NSAWas kann man (Frau auch) tun, wenn unzählige Gedanken im Kopf Purzelbäume schlagen und sich nicht mehr sortieren lassen? Wenn NSU und NSA und alle anderen Dinge nur noch verschwimmen?
Einfach mal einen Kommentar schreiben unter einen Artikel auf Spiegel-Online, von dem man (Frau auch) weiß, dass dieser extrem unpopulär ist (z.B. die Argumentation eines CSU-Ministers) und sich dann daran erfreuen, dass man (Frau auch) zu recht von der versammelten Netzcommunity zitiert und zerrissen wird. So viel Spaß! Da sind die Fronten wenigstens klar. Solltet ihr auch man versuchen.
http://forum.spiegel.de/f22/nsa-spionage-merkel-laesst-die-deutschen-im-stich-95568-4.html#post13227517

Mein Kommentar (gleich die Nr. 2):

„Wäre es in Deutschland zu Terroranschlägen mit vielen Toten gekommen, hätte die Kanzlerin dann nicht auch den Eid gebrochen, Schaden abzuwenden? Wo haben denn die Attentäter vom 11.09.2001 studiert? Ist es nicht auch das Recht/die Pflicht der Amerikaner, Schaden abzuwenden?“

Oder an D-Radio Kultur schreiben, oder, oder, oder…

Feuer frei! 🙂

Wasser – Straßen – Kunst

Zum Vergrößern bitte auf die Bilder klicken. Die Geschichte zur Flaschenpost, zur Wasserstraßenkunst folgt in Kürze!

Vorderseite
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Rückseite

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Den Brief in einer Tüte verpacken

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Unter den Brücken eine gute Stelle für den Beginn der Reise aussuchen.

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Ein letzter Blick, bevor es losgeht.

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Ab ins Wasser und danach die Kumpeline in Hamburg anrufen und ihr sagen, dass der Brief unterwegs ist!

FlaschenpostEnde

Liebe ist ein Arschloch!

„Liebe ist ein Arschloch!“

Ich liebe dich so

Interview mit Bertha K. über die Liebe. Wieso „die Liebe“? Warum ist „Liebe“ weiblich? Warum nicht über „den Liebe“? Warum, warum, warum? Egal! Das ist nicht ihre Street Art. Und scheinbar nicht ihr Thema.

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Liebe Bertha, wenn du die Augen aufmachst, dann ist um dich herum alles voller Kunst und Liebe. Scheinbar braucht niemand deinen Zynismus, dein Schwarzmalen und deine Abneigung gegenüber allem, was schön ist, oder?

Ich mache doch die Augen auf, wenn ich nach Hause komme. Neben
Werbeaufklebern sind da Zettel, die mich über die Liebe aufklären wollen.
Erstens hält das nur bis zum ersten Regen, genau wie die Liebe. Und zweitens
ist das alles nur geklaut. Und warum fängst du mit „Liebe Bertha“ an? Da merkst
du doch schon, wie abgenutzt dieser Begriff ist!

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Wie meinst du das mit dem geklaut?

Ein bisschen Nena, Ich & Ich, Erich Fried, ein bisschen Max Dauthendey (Anmerkung der Redaktion: Bertha will jetzt intellektuell klingen, dabei hat sie erst einmal im Internet rumgesucht!) Nehmen wir das hier: „Und Menschengöttlichkeit Fühl‘ ich bei dir durch dich.“ Menschengöttlichkeit? Das klingt verliebt. Aber wie endet das Gedicht?

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„Mein Blut im Paradies für mich. Es haben alle Wünsche Ruh‘, – Ich weiß nicht mehr, wer bist dann du. Ich weiß nicht mehr, wer bin dann ich“

„Mein Blut im Paradies für mich.“ Das klingt doch ziemlich egoistisch, oder? Und ich weiß nicht mehr, wer du bist, wenn du dich in den nächsten verliebt hast. Und Gott damit reinziehst. Aber Liebe ist und bleibt ein kaltes und zerbrochenes Hallelujah!

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Jetzt klaust du aber auch, Bertha!

Ja, ich weiß. Weil ich nichts mehr fühle. Um nicht ganz leer zu sein, klaue ich mir Dinge, die sich irgendwie anfühlen, in Filmen, in Liedern, in anderen Menschen. Wie die Aufkleber hier. Ich war es wirklich nicht. Aber alles geklaut! „Liebe, die du mich zum Bilde Deiner Gottheit hast gemacht“, ein Spruch aus einem Konfirmationslied von Johann Scheffler (1624 – 1677).

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Bertha, du bist mir echt viel zu negativ? Das ist doch wahnsinnig schön, diese Form von Kunst, die viel mehr Menschen teilen sollten?

Ich bin negativ? Wer taugt denn nicht hier zur Liebe? Das ist doch alles nur Sommer. Und Sommer habe ich schon so viele erlebt. Die kommen und gehen. Ich muss aber hierbleiben! Wo ist denn die Liebe zu dem, der dich tragen wird, auch wenn du es jetzt gerade nicht spürst? Ich meine damit nicht Gott oder so. Ich meine damit denjenigen, nach dessen Abbild deine Kinder sind. Der braucht jetzt alle Liebe, die du aufbringen kannst, weil da scheinbar gerade eine Menge aus den Fugen geraten ist. „All you need is love“! Gerade für das Ende, an dem nichts mehr zusammenzupassen scheint. „Liebe ist ein unordentliches Gefühl“ hat Precht ein Buch genannt. Ich finde „Liebe ist ein Arschloch“. Aber wenn ich diesen Spruch im Internet eingebe, sehe ich, dass der auch nicht ganz neu ist.

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Du bist scheinbar kein Fan der Liebe?

Doch. Die Liebe zu meinen Brüdern, zu meinen Schwestern, zu meinem Vater, zu meiner Mutter, die ist wertvoll. Der Rest ist kaputt, ist das Ende, das noch zappelt, aber dich und mich in einem Meer aus Begegnungen, aus Sehnsüchten und der aktuellen Großwetterlage belügt. Und kaputt macht. Und es macht nicht neu. Die Dinge werden verhindert, anstatt sie zum Leben zu bringen.

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Hast du gekifft?

Nein, aber ich bin müde. Und verwirrt. Wenn ich bedröhnt wäre, dann würde man das hier wenigstes darauf schieben können und alles ganz toll finden. Hier bleibt jetzt nur die kaputte Bertha K., die ein bisschen wichtig tut. Und schöne Dinge einfach so kaputt redet. Und hinterher tut es ihr dann alles leid. Aber es gibt kein hinterher. „Nichts ist Second Hand. Alles ist Exklusiv!“ hat Phillip Schiemann in einem Gedicht gesagt. Oder dieser Typ hier. Wollte ein Liebeslied schreiben und hat dann an ein Hundchen gedacht! Weil das die einzige Form von Liebe war, die er sich noch vorstellen konnte.

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Ok, Bertha, dann mache es doch selbst besser!

Ich bin am überlegen. Das Schloss mit der Scheidungsrate ging ja in diese Richtung.

Das war aber auch wieder negativ!

Ich weiß! Aber wenn ich über Liebe nachdenke, dann ist das nicht die Liebe zwischen zwei Partnern. Dann ist das die Liebe zu meinem Nächsten. Dann ist das Aufopferung und Demut. Der Rest ist nur noch Asche, Dreck und Pornografie.

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Ich danke dir für dieses spontane Interview. Vielleicht fällt dir ja in einer anderen Situation etwas anderes ein. Dann darfst du dich gern melden.

Das mache ich! Ob ich darf oder nicht!

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Dylan

Hans Berger

„Hans Berger, der förderndes Mitglied der SS war, wurde im Jahre 1938 emeritiert. Damit endete auch seine Tätigkeit als ärztlicher Beisitzer am Erbgesundheitsobergericht (EGOG) Jena, wodurch er an den Zwangssterilisationen im nationalsozialistischen Deutschland mitwirkte. Nach Ausbruch des 2. Weltkrieges wurde ihm 1939 nochmals die Klinikleitung kommissarisch übertragen. Als ihn 1941 der NS-Rassenhygieniker Karl Astel bat, erneut am EGOG tätig zu werden, antwortete Berger am 4. März 1941: „Ich bin sehr gerne bereit, wieder als Beisitzer beim Erbgesundheitsobergericht in Jena mitzuwirken und danke Ihnen dafür.“ Zum Einsatz kam es nicht mehr.
Am 1. Juni 1941 nahm sich Hans Berger im Südflügel II der Medizinischen Klinik in Jena zwischen 4:20 und 7 Uhr in einem Anfall von Schwermut durch Erhängen das Leben. Er wohnte zuletzt im Sanatorium für Nervenkranke in Bad Blankenburg, dessen Leiter er war. In Jena wurde er begraben. 1940 wurde Berger dreimal, bei insgesamt 65 Nennungen, für den Nobelpreis nominiert und die beiden anderen Vorschläge 1942 und 1947 wurden aufgrund seines Todes nicht mehr bewertet.“ Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Berger_(Neurologe)

Ganz großer Text von Bob Dylan. „damit du meine Liebe fühlen kannst.“ Das würde ich gern auch so können. Solche Texte schreiben. Nimm mich mit auf die „Never ending Tour“, die niemals endende Tournee.

„Wenn dir der Regen ins Gesicht weht, und die ganze Welt dir auf den Fersen ist, könnte ich dir eine warme Umarmung andienen, damit du meine Liebe fühlen kannst.

Wenn Abendschatten und Sterne nahen, und niemand da ist, der deine Tränen trocknet, würde ich dich eine Millionen Jahre halten, damit du meine Liebe fühlen kannst.

Ich weiß, du hast dich noch nicht entschieden. Dabei könnte ich dir niemals etwas Böses tun. Ich wusste es in dem Moment, als wir uns trafen, hatte nie einen Zweifel, zu wem du gehörst.

Ich würde hungern, würde grün und blau, und ich würde jede Straße ‚entlangkriechen‘. Nein, es gibt nichts, das ich nicht tun würde, damit du meine Liebe fühlen kannst.

Die Stürme wüten auf rollender See und auf der Straße der Leiden. Gerade weil der Wind des Wandels so wild und frei weht. hast du mich noch nie so standhaft gesehen.

Ich würde dich glücklich machen und deine Träume wahr werden lassen. Es gibt nichts, was ich nicht tun würde. Ich ginge bis ans Ende dieser Welt für dich. Damit du meine Liebe fühlen kannst, Damit du meine Liebe fühlen kannst …“ Copyright © 1997 Special Rider Music
Time Out Of Mind

Ich war es nicht!

BaumMontag, 19.34 Uhr

Gehst mal schön in die Stadt, eine Bratwurscht essen.

Welchen Moment habe ich verloren?

Ich hatte schöne Ziele gefunden.

Aber die Wertvollen waren mir verborgen geblieben.

Und wenn das ein Blick auf das Zukünftige ist?

Die Zeit hat einen Sprung.

Schott.

Bob Dylans Sonnenbrille.

Der Zeitraffer bei Benjamin Button.

Wo ist das Kribbeln hin, das irgendwann mal ein Sex Shop ausgelöst hat?

„Hey Kind, wo bist du
Niemand sagt Dir, was zu tun ist, Baby
Hey Kind, schüttle ein Bein
Vielleicht bist du verrückt im Kopf, Baby“ REM Drive

Fehler 1603

Füge hier08.07.2013 Stoned an einem Montag im Sommer.
„Ich bin nicht verkehrt“, sagt mein Herz im Moment.
es sollte Nicht sein
keine Wut
Hauptsache, es ist gut.
Mach, dass er wieder lebt
Hauptsache ist, dass es irgendwie weiter geht.
Ein komisches c und ein komisches g
Pläne sind Therapie!
(auf die Frage, ob ich Pläne oder Therapie mache!)
deine Gedanken hinzu… (optional)

Wer ist Andrea Dunker?

Wer ist Andrea Dunker?

Jedes Mal, wenn ich bei Hotmail meine Registrierungs- und Spamemail anschauen will (für sowas benutzt man halt eine Hotmailadresse), bringt mich Andrea Dunker aus dem Konzept. Hotmail gibt’s ja jetzt nicht mehr, sondern das heißt jetzt alles Outlook. Genau wie der antike Outlook-Express, den nur noch Eltern nutzen.

AndreaDunker

Andrea Dunker macht also Werbung für die Totalüberwachung, diesmal von Microsoft. Ich soll mir als Kunde vorstellen, wie es ist, wenn Andrea in meiner Freundesliste wäre. Andrea ist schon hübsch. Auf jeden Fall mein Frauentyp. Die Emailadresse und ihre Handynummer scheinen nur Fake zu sein. Ist sowas erlaubt? Da irgendwelchen Mist einzutragen und nicht die echten Daten?

Jetzt habe ich die Wahl, Andrea eine Email zu schreiben oder sie mit dem Messenger anzuklingeln (und der heißt jetzt Scype). Die haben alles, was Millionen Menschen nutzen, aufgekauft. Google vs. Microsoft? Endkampf? Kalter Krieg?

Ich verliere den Faden. Wir wollten über Andrea Dunker nachdenken. Gibt es sie wirklich? Wie war das damals mit Erika Mustermann?

Alles genau erforscht. Ich will wissen, wer Andrea Dunker ist. Ich bin für Hinweise und Ratschläge dankbar! So, erst einmal Gooooooogeln. Andrea Dunker allein hat viel zu viele Treffer. Es gibt überall Andrea Dunker (wow, wenn in Zukunft Millionen verrückte Menschen nach Andrea gooogeln, dann landen sie alle auf PsyTaArt.)

Andrea Dunker und Outlook suchen.

Ich könnte einen anderen WordPressblog anfragen? Da taucht auch dauernd Andrea auf. Coole Idee. Na mal sehen, was passiert. Ich werde berichten!

Nachtrag 10.07.13
So, ich habe jetzt eine Email an Microsoft geschrieben. Da muss doch was zu machen sein??? Die werden mir bestimmt antworten, wie ich Andrea Dunker erreiche!

feedback

Fehler 1603

Ente

21 Uhr breit. Ich bin Schriftsteller! Fotograf! Als Autor muss man da nun mal durch. Das ist alles nur das Training:

  • für das große Buch
  • das ganz große Musikalbum
  • ein wunderschönes Bild.

Gedankenexperimente.

Fehler 1603! Schrecklich. Das tut uns leid. Das ist das schlimmste, was passieren kann! Todesurteil. Diagnose. Es ist alles verloren! Betretenes Schweigen. Fehler 1603!!!!!!!!!!!!!!!! Es tut mir so leid (hier muss ein Buch, eine Geschichte ein Film entstehen! Fake!)

Fehler1603

Déjà-vu Das ich alles tun kann!

Heute will ich weiter gehen! Gespeichert! Aktives Programm. Was wird das hier? Dorftrottel. „Protokollführer. Weiterschreiben.“

So geht also Kifferliteratur! Was war das denn für ein kranker Tag? Was weißt du noch davon? Wo warst du? Du bist ziemlich durcheinander! Muss man die Kunst verstehen? Wieso erst kodieren und andere müssen sie dann dechiffrieren? Klarheit. Nur Gefühle! Computer hat geholfen. Angeber! Virus! Von Pornoseiten! Die Kifferscheiße eines Patienten! Bauchschmerzpatienten! Was mache ich, wenn es beruflich nicht klappt? Was macht Vice???? Die Gedanken müsste man aufzeichnen können! Google-Glas! guuuuugeeeelGLAAAAAS haha zurück zum Thema: Fehler 1603!!! Jeder Satz hier ist ein bestimmtes Gefühl. Ich transferiere ihn hier in ein neues Medium. Aber die Bilder fehlen. Die Töne. Es wird so nicht klappen. Musik! Es wird so nicht klappen! Lektorat. Seriennummer! Die Bösen Magixxxxxxxx! Ich könnte auch zu Papa gehen! In Gedanken! Die Gefühle entdecken. Wahnsinn. Bitte analysiere das alles hier nicht! Ich bin gerade auf einer Reise und will das hier genießen! Selbstdarsteller! Gefällst du dir im Spiegel? Wann ja? Wann nein? Groß und klein. Audio Cleaning!

Erschöpfung ist alles, was mir bleibt! Wer hat das mit dem Arztausweis gesagt??? Hier Welt! Ehrlichkeit? Angeber. Ich durchschaue dich! Dich auch! Erzähl mir, wer ich bin! Ich saug dich aus! Angst. Ich werde verrückt, Ende. Was ist das hier??? Holodeck! Eine Sekunde am Ende eines Lebens. Wir schalten jetzt ab! Ich will heute hier bleiben! Wir schauen hin! Wo willst du sein? Magst du es? Jeder Mensch hat eine Geschichte! Trauer. Alle katalogisieren! Den Menschen finden! Abgrenzen! Ich vermute, es liegt an den Tabletten (hoffe ich doch!)

Das Finale. Habs fein? Was denn das??? Welchen Ton, wenn ich noch nicht mal ein Lied habe? Aktiv vor 2 Stunden. Mich fühlen! Danke. Du  bist sehr begabt. Du überraschst uns. Diesen Text öffentlich vorlesen. Theater! Die Überleitung klappt nicht. Ich will ins Traumland. Immer! Ihr stellt Fragen, die mich aus dem Konzept bringen! Mag ich das? Nein, ich will meine Geschichte erzählen, sonst kann ich meine Gefühle nicht transportieren. Es wird dunkel: it´s getting dark, Mr. Bob Dylan. James Bond. Geheimauftrag. Ich habe die Glücklichen registriert! Sekte! Du bist geheilt! (nicht meine Krankheit! Ich bin der Guru!)

Kein Anruf! 5 Seiten. Das ist doch alles eine große Geschichte, oder? Der Mensch verändert sich. Dein Herz schlägt schneller, als ich merke. Diese Worte einfach gelesen ergeben keinen Sinn, sondern ich müsste das Gefühl jedes einzelnen Wortes mitschicken. Da ist vorher schon was schief gelaufen. Verwechsle es nicht. Ursache und Wirkung! Du bist … Ich kann es nicht analysieren, wenn ich nicht weiß, was andere von mir denken? Das ist groß! Englische Texte. Deshalb erzählt ihr so unverständliche Texte. Beispiele! Da war ich doch noch klar? Ich verstehe das nicht. Hallo meine lieben Brüder. „1000 mal lieb“ gefällt dir nicht? Mir ja! Wo wohnst du? Wie geht deine Geschichte? Es ist 23 Uhr. Ich hab´s geschafft.

Ich bin nur der Bote, nicht die Botschaft!

I was Thursday’s child

Der 24. Januar eines bestimmten Jahres war ein Donnerstag. Auch ich war also ein „Thursday’s child“, ein Kind des Donnerstags, wie David Bowie singt.


Ist das ein Zufall? Oder gehört es zu diesem bereits abgedrehten Film, der hier abläuft und sich Leben nennt? Eine junge Frau, die fesselnde Blogeinträge schreibt, wünscht sich David Bowie an ihrer Seite, als mit Hilfe eines EEGs epileptische Anfälle bei ihr ausgelöst werden. Ich habe den Blogeintrag verschlungen. Wenn ich die manchmal grauenhafte Realität nicht beeinflussen kann, dann werde ich mich in Zukunft eben zurücklehnen und mit der richtige Dröhnung und der passenden Musik den Film betrachten.

Bekifft die Mondscheinsonate hören. Das ist angenehm. Die Zeit steht still, aber ich verliere mich.

Der Tag kommt mir vor, wie ein Leben im Wolkenkuckucksheim.

Wolkenkuckucksheim

Ich schreibe mir auf, mit wem ich heute alles geredet habe. Es waren eine Menge Leute. Aber trotzdem kommt mir jetzt alles vor wie ein Traum. Als wenn ich durch den Nebel krieche. Ich wandle im Schlaf durch den Tag. Ich taumele. Das taucht doch in diesem Gedicht „Weihnachten 99“ von Philipp Schiemann auf? Ich reagiere nur noch auf alles automatisch. Aber ich kann es nicht mehr fassen. Liegt das an der Krankheit? An den Medikamenten? Fühlt es sich so an, wenn man wahnsinnig wird?

Aber „stoned“ bekommt der Film Risse. An den Rissen und Aussetzern, an den Rändern, die sich auflösen, merke ich, dass das alles nicht real sein kann. Tag, jetzt habe ich dich durchschaut. Aber ändern kann ich es ja doch nicht.

Ich habe die aktuelle World-Press-Ausstellung gesehen. Es ist so viel Liebe, Hass und Schmerz auf den Fotos zu sehen. Vier tote Kinder in einer Leichenhalle. Sie sehen schrecklich friedlich aus. Und so leer! Ich sollte keine Bilder mehr machen, die nur „egal“ sind, die irgendetwas darstellen. Gute Fotos zeigen nicht nur ein Objekt, ein Abbild. Vielleicht gelingen mir irgendwann Bilder, die ein bestimmtes Gefühl transportieren! Daran werde ich arbeiten. Und an allem anderen auch.

Die Natur gegen Bertha K.

Bertha K. denkt, sie wäre eine bessere Künstlerin, als die Natur. Ok, machen wir einen Wettbewerb. Bertha fängt an. Bertha, gib mir ein Gesicht!

PsyTaArt

PsyTaArt

Naja, das ist schon mal ok. An der Nase musst du echt noch üben. So, jetzt geben wir mal dem Bach einen Tag Zeit, Berthas Maske zu bearbeiten.

Gesicht2

Meiner Meinung nach steht der Sieger eindeutig fest. Es ist der Bach. Fließt einfach so ruhig vor sich hin und schafft dabei ein großes Kunstwerk! 1 zu 0 für die Natur. Bertha, überleg dir schon mal, wer dein nächster Gegner sein wird: der Wind, die Sonne…

PsyTaArt

PsyTaArt

„Sag mal, ist es kalt, wenn man das Gesicht verliert?“ (Scamp „Lass diesen Tag“)

„Lass es laufen den Berg hinunter.
Lass es laufen durch’s Tal.
Gott hat dem Fluss diesen Weg gegeben,
Sicher tut er’s nicht noch mal.
Bitte lass ihn ungestört.
Das Wasser weiß selbst, wo es hingehört.
Bitte lass ihn ungestört.
Das Wasser weiß selbst, wo es hingehört.“ (Keimzeit, So)

Hochzeitsbräuche in Thüringen

Scheidung Nr. 1

Scheidung Nr. 1

Komischer Brauch in einer thüringischen mittelgroßen Stadt. Die Brautpaare hängen an die Saale billige Vorhängeschlösser, eingraviert mit ihren Namen und Hochzeitsdaten. Die Punks im Paradies kleben dann lustige Aufkleber drüber.

Scheidung2

Bertha K., dieses beziehungsunfähige Monster, hängt neben das Schloss von André und Cathleen, die am 02.04.2006 geheiratet haben, ihr eigenes Schloss.

Scheidung3Scheidungsrate 50 %! Jetzt versaut sie an dieser Stelle so vielen frisch verheirateten Paaren, die noch an die Steuervorteile glauben, die Stimmung (auch wenn sie recht hat. Dieses Schloss hätte sie nur besser an die Tür des Standesamtes gehängt.)