Ich bemühe mich, eine Form zu finden. Ein Gerüst.
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Das die Wirklichkeit zusammenhält. Struktur. Funktion. Wirkungsweise. Du lebst. Die Blume lebt. Du bist der Rahmen. Pass auf mich auf. Ich habe dich lieb. Bei dir ist alles so geordnet. Und eine Blume, die Liebe, das einzige Chaos bei dir. Ich bin am Ende mit meinen Fingern darüber geglitten. Ich habe gefühlt. Die Strukturen der Farben. Kälte. Nässe. Die Augen geschlossen und mir das, was sein wird, vorgestellt.

Ich habe mich heute sehr bemüht, Vater. Es ist abgeglitten, hast du gemerkt? Diese zwei Gespräche… es geht nicht ohne Verbindung!

Ich habe so vielen Menschen geschrieben. Hast du gemerkt, was in mir vorging? Ich überwinde meine Angst und im Moment passiert nichts. Vater, ich spüre Gott.

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Wenn das alles irgendwie seinen Lauf nehmen würde. Ich muss mehr Vertrauen haben! Die Lieder kennst du von Beerdigungen. Du hast nachts geweint. Warum warst du so stark?

Das ist unvorstellbar. Ich denke die ganze Zeit daran, wie andere Menschen das finden. Vater, ich will aber an dich denken!

Lass uns doch einfach versuchen, in Dialog zu bleiben. Wie geht das? Ich möchte eine Lösung finden, strukturiert, organisiert und ich gehe so langsam kaputt. Ist es ok, wenn ich dir von mir erzähle? Denn ich kann nicht in dich hinein sehen… Vater, sind deshalb die Strukturen so wichtig, die ich am Ende versaue?

Dass ich gut wäre… auch wenn ich nicht denke, dass ich gut wäre, auch wenn ich … auch wenn ich krank werde und bleibe, auch wenn ich pleite bin, auch wenn ich meine Haare und meine Jugend verliere, ich möchte großartig sein auch wenn ich nicht länger Königin bin… dass ich geliebt werde, auch wenn ich mich selbst betäube… dass ich geliebt werde… dass ich gut wäre, auch wenn ich dich verliere, dass ich gut wäre, mit und auch ohne dich… diese Worte verstehe ich in der Schnelle.

Dieses alte Haus. Schönes Lied. Wir haben Zeit. Wir haben ewig Zeit. Ich kenne dich. Gott hat mich geschubst.

Ich war gerade weg. Ungefähr zehn Minuten. Kopfreise. Ziemlich intensiv. Jeden Gedanken fühlen. Komischer Tag. Komisches Leben. Es ist ein langer Weg von dort, wo du gerade bist. Long Way. First Chance. Tut weh wie der Himmel. Ich bin ein bisschen nervös… Benutz dein Herz als Waffe, und es tut weh wie der Himmel. Ich kann nicht entspannen.

Ich war schon wieder weg. Ich kann mich nicht auf dich konzentrieren. Ich verliere gerade die Verbindung. Ich muss weiterreisen, Vater. Ok Jungs, ich benutz mein Herz als Waffe.

Lass diesen Tag was besonderes sein. Wenn du da unten liegst. Ist es kalt? Sag mal, tut es weh, wenn man nach oben will… tut es weh, wenn man nicht mehr weiß, wo man hin will oder nicht? Wo man hin soll oder nicht? Lass diesen Tag was besonderes sein. Lass mich nicht allein?

Machs jut, mein Kleener… ja machs jut…

Lets go… Du hast es… Lauter! Jetzt schlafe ich am Morgen allein… Ich spüre die Angst in den Augen meiner Feinde… das Leben. Die Welt schaut rauf… mit müden Augen… ich sehe dich kommen, aber du gehst vorbei… Jetzt tut es nicht mehr weh. Lektorat.

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