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Das Ende?

IMG_2367Aus aktuellem Anlass ein kurzes Video über die Skulptur mit dem Schild „Bitte Ruhe bewahren!“ von Bertha K. an der Baustelle in der Westbahnhofstraße in Jena.

Lisa schreibt: „Deine Figur ist am Boden“. Berthas! Da sind gestern abend scheinbar randalierende Jugendliche mit bildender Kunst in Berührung gekommen. Sehr gut! Welche Künstler können das schon von sich behaupten! Kunst wegzusperren, damit sie keiner kaputt macht? Ist doch langweilig! Außerdem hab ich gestern abend, als das passiert ist, einen sehr bewegenden Film gesehen. „Am Ende eines viel zu kurzen Tages.“ Diese Figur hatte immerhin drei Tage ihre Show! Außerdem hat Bertha jetzt einen Grund,  weiterzubasteln. Und sie hat noch eine Menge auf Lager! 🙂 PsyTaArt

Bitte bewahren Sie Ruhe!

Mutter hätte jetzt gesagt: „Jetzt hat die liebe Seele ruh`“. Bertha K. quält sich jeden Morgen durch die enge Baustelle am Westbahnhof. Genervte Menschen strömen von unten nach oben und von oben nach unten. Und jeder will seinen Bus erreichen. Dazwischen drängeln sich die Fahrradfahrer durch. Ab morgen ist damit Schluss! „Bitte bewahren Sie Ruhe!“

Die Figuren mit den viel zu großen Gesichtern und Händen

Die verlorenen Gestalten mit den viel zu großen Händen und den verzerrten Gesichtern

Manu Chao bittet: „Hey Bobby Marley, sing etwas gutes für mich“. Das hat Herr Marley getan. „But my hand was made strong, by the hand of the Almighty“ („doch meine Hand, die wurde gestärkt durch die Hand des Allmächtigen), heißt es in Bob Marleys „Redemption Song“. Es ist das letzte Lied seines letzten Album, der letzte Song, den Bob Marley live auf der Bühne gespielt hat (am 23. September 1980 bei einem Auftritt in Pittsburgh).

Vater

Vater

Meine Hände sind viel zu klein, um all das zu fassen, was nicht zu fassen ist. Mehr zu den verlorenen Figuren, ihren verzerrten Gesichtern, ihren viel zu großen Händen und ihren Botschaften in Kürze!

PsyTaArt

P1030074Was heißt „PsyTaArt“? „PsyTaArt“, das sind Kunst, Gedanken, Weisheiten, die angestossen wurden durch einen viermonatigen Aufenthalt in einer Psychiatrischen Tagesklinik (PsyTaArt). Kreativ zu sein stoppt die ununterbrochenen Grübeleien, hat mir dort eine wahnsinnig tolle Ergotherapeutin beigebracht. Man kann nicht gleichzeitig fühlen und grübeln. In Kürze mehr!

Und wer betreibt PsyTaArt? Das verdorbene Luder Bertha Kessel, die nur an Kunst, Betäubungsmittel und Sex denkt und ihr spießiger Partner, der so uninteressant ist, dass Bertha allein für PsyTaArt steht.

Bertha Kessel (geboren 1855) kam mit 11 Jahren ins Rettungshaus für ´sittlich verwahrloste` Mädchen in Rüdersdorf. 1866 spendete der Herr Commerzien-Rath Ravené 30 Taler und ermöglichte Bertha fortan ein sorgloses Künstlerdasein. 2004 hatte Bertha eine Sehnerventzündung und im Nachhinein stellte sich heraus, dass sie an Multipler Sklerose leidet. 2012 erkrankte Bertha an Depression und kombinierter Persönlichkeitsstörung. Ziemliches Wrack, oder? Jetzt wird sie gedopt mit Tysabri und Sertralin (später dann 60 mg Cymbalta). Und jetzt ist sie wieder da, die Art-Bitch Ihres Vertrauens!