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Die Rattenrabatten. Der neue Szenetreffpunkt.

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Zum neuen Szenetreffpunkt in Jena entwickeln sich im Sommer die von den Menschen liebevoll getauften „Ratten-Rabatten“, ein Ort der Begegnungen, wunderbarer Gespräche für Menschen, die sich eben noch fremd waren.

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Ein Ort, an dem es eine reiche Tierwelt gibt, die sich genauso wohl fühlt, wie die Menschen. Dort sind Spatzen, Tauben und eben auch Ratten zuhause.

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Vogel am 08.04.2014 in den Rattenrabatten am Eichplatz

Im Grünen vor dem Abbe-Denkmal dagegen ist der „Pestcontrolservice“ dabei, die Ratten zu vergiften.

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Der Wunsch aller Bürger ist, dass am Eichplatz im Herzen der Stadt Großstadtfeeling aufkommt. Im Berlin-Song „Schwarz zu Blau“ singt Peter Fox:

„Komm aus’m Club, war schön gewesen
Stinke nach Suff, bin kaputt, ist ’n schönes Leben
Steig‘ über Schnapsleichen, die auf meinem Weg verwesen
Ich seh die Ratten sich satt fressen im Schatten der Dönerläden“

Die Aussicht auf eine moderne Großstadt, die durch eine enge Bebauung mit rechteckigen Schachteln zerstört worden wäre, wurde durch die Bürger geschützt. Der Blick auf die erhaltene Silhouette ist abends wirklich schön. Zu gelungener Urbanität gehören Ratten zwingend dazu, wie Berichte aus New York oder Berlin beweisen.

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Wenn Jena dieses Großstadtfeeling haben will, dann sollten die Stadtplaner den Görlitzer Park in der Hauptstadt als Vorbild nehmen. Der von Einwohnern vor der Investorenwelle in Berlin-Kreuzberg gerettete Park bietet wunderbare Chancen für interkulturelle Begegnungen. Asylbewerber, denen sonst in diesem Land verboten ist, irgendwie für sich zu sorgen, können sich ein bisschen Geld verdienen. Die Partykarawane wird mit allerbestem Gras versorgt. Derzeit wird das Gras in Erfurt oder Leipzig gekauft. Hier bietet sich die Chance, das Geld in Jena zu halten und gleichzeitig Menschen, die sonst ausgegrenzt werden, zu integrieren.

Die Besucher der Rattenrabatten machen jetzt schon mit bei Aktionen wie “Der Pfand gehört daneben”. Junge Leute haben verstanden, dass in einer Gesellschaft, in der die einen viel zu viel und viele andere gar nichts haben, Menschen nicht noch im Müll wühlen sollen. Hier wird geteilt (auch dies ist in Jena eigentlich ein bußgeldpflichtiges Vergehen).

 

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Im Moment verhandelt die Stadt noch mit verschiedenen Investoren, damit eine Bank, die seit Monaten kaputt ist, gerettet wird. Eine Deutsche Bank wurde von der Mehrheit, die ihre multikulturellen Wurzeln betont, abgelehnt.
Geeinigt wurde sich auf die HELABA, die dort die Bänke in Zukunft übernehmen und pflegen wird. Dieses Kreditinstitut hat viel Erfahrung mit der Übernahme anderer Banken. Wenn diese Bank privatisiert wird, freut sich auch der Jenaer Stadtverordnete Tom Deufel.

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Kleine und große Künstler nutzen ab jetzt die Rabatte als Podium, um ihre Werke dem Publikum zu zeigen. Eine Kunststätte, die die Stadt keinen Cent kostet, den Künstlern und dem Publikum im Idealfall aber eine Menge gibt.

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Als Versöhnungsangebot steht auf den Rattenrabatten ein Pony bereit. Dieses Pony hat sich der Stadtentwicklungsdezernent gewünscht.

Also: David Hasselhoff hat die Mauer zum Einsturz gebracht. Lasst uns jetzt auf dem Eichplatz nicht so viele neue bauen.

Autor: Bertha Kessel

Modell zur Eichplatz-Bebauung in Jena erhält ein Kindergarten

Investition in die Zukunft. Modell zur Eichplatz-Bebauung in Jena erhält ein Kindergarten

„Wie geht es mit dem Eichplatz weiter?“ fragen sich nicht nur die Bürger Jenas, sondern auch die Planer des nun von den Einwohnern abgelehnten Entwurfs zum Eichplatzquartier.

Die Anfertigung eines Modells im Maßstab 1:200, das über zwei Monate lang im Eichplatzbogenausgestellt wurde, kostete über 10.000 Euro.

Die Stadt Jena, die Kommunalen Immobilien und die Investoren Jenawohnen/OFB präsentieren das Modell der künftigen Eichplatz-Bebauung im Maßstab 1:200, das der Kindergarten Pinocchio kostenfrei erhält.

Die Stadt Jena, die Kommunalen Immobilien und die Investoren Jenawohnen/OFB präsentieren das Modell der künftigen Eichplatz-Bebauung im Maßstab 1:200, das der Kindergarten Pinocchio kostenfrei erhält.

Mitarbeiter der Stadtverwaltung, der Eigenbetriebe Kommunale Immobilien und Kommunalservice sowie der Kooperationspartner Jenawohnen und OFB entschieden nun, das von den Bürgern nicht gewollte Modell sowie die dazugehörige Überwachungstechnik dem Jenaer Kindergarten Pinocchio kostenfrei zu überlassen.

Die Exponate im Eichplatzbogen, die sehr genau die Gebäudestrukturen einer modernen Großstadt illustrierten, ermöglichen den Kindern vielfältige Lernprozesse. „Natürlich haben die kleinen Figuren in den Straßen auch immer zum spielen eingeladen“, gibt KIJ-Werkleiter Dr. Götz Blankenburg zu. Aber viel wichtiger sei der Erziehungsaspekt.

Unter dem Motto „Die Kinder von heute sind die Konsumenten von morgen!“ führen Pädagogen, die Agentur für Arbeit Jena und die dazugehörigen Jobcenter vom 7. bis 11. April eine Aktionswoche durch. Ziel ist es, Kindern und Eltern bzw. jungen Erwachsenen die Bedeutung solcher Investorenofferten vor Augen zu führen.

„Wir wollen künftige Geldgeber, die bisher noch keine potentiellen Großprojekte in Aussicht haben, über Rekrutierungsmöglichkeiten der Wähler bereits im Kindergartenalter informieren und sensibilisieren“, sagt Birgit Becker, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Jena. Werktags werden Mitarbeiter der Stadtverwaltung die Kinder dabei unterstützen, sorgsam mit dem Miniatureichplatzquartier zu spielen.

„Was wir heute tun, entscheidet darüber, wie die Welt morgen aussieht“ ist sich die Pädagogin Marie von Ebner-Eschenbach sicher. Wenn Bürgerbegehren in Zukunft über Investitionen in der Stadt entscheiden, dann müssen die Menschen bereits im Kindergartenalter auf ihre Rolle bei diesen Entscheidungsprozessen vorbereitet werden. Da die bereits bestehenden Gebäude weiß gelassen wurden, wird das wertvolle Modell auch im Kunst- und Malunterricht eine besondere Rolle spielen.

„Einfach auf den Müll schmeißen kommt für uns nicht in Frage. In 20 Jahren befragen wir die Bürger nochmal“, erläutert der Jenaer OB Dr. Albrecht Schröter auf einer Pressekonferenz den Hintergrund für die Schenkung

Autor: Bertha Kessel

Ein Kind sieht einen Zwerg. Der Film.

Ein Kind sieht einen Zwerg. Ein Puppenspiel nach der gleichnamigen Erzählung von Bertha Kessel. Zur Entstehungsgeschichte dieses Films: Bertha Kessel saß mit ihrer Kollegin Gabrielle Struutz zum Feierabendbierchen auf einer kaputten Bank. Aus dieser Bank wurde die PsyTaArt-Bank.  Berthas Freundin hatte zwei rote Nasen und Wunderkerzen mit. Bertha war verzaubert. Bertha brachte einen kleinen Zwerg mit. Viele Erwachsene gingen an den beiden Clowns und dem Zwerg vorbei. Irgendwann hielt ein Kind an, weil es im Gegensatz zu allen anderen den Zwerg sah.

Bertha ging voller Gedanken nach Hause und schrieb diese Geschichte, die sie gerade erlebt hatte, auf. Rote Nasen, eine bissige Wunderkerze, das waren alles die Ideen von Gabrielle. Dann sah Bertha sich Fotos ihrer beiden Bärenbrüder an und schrieb die Geschichte weiter.

Innerhalb von fünf Stunden war die Erzählung „Ein Kind sieht einen Zwerg“ fertig. Nun laminierte Bertha die einzelnen Seiten und verschenkte das neue Buch voller Stolz an die Bärenbrüder, ihre Freundin Gabrielle Struutz und an ihre Nachbarin. Die nette Nachbarin schrieb ein Drehbuch und machte ein Puppentheaterstück daraus. Sabanesische Austauschschüler schlüpften in die Rollen von Gorlasch Pups, Clown Tini und Fidi, Maxi Zublauf und all den anderen Figuren. Bertha Kessel und Gabrielle Struutz waren bei der Premiere, bei der sie vorher nicht wussten, dass die Erlebnisse ihres Abends auf der PsyTaArt-Bank auf die Bühne gebracht werden, anwesend. Bertha hielt diesen denkwürdigen Abend in diesem Film fest. Seid gespannt, wohin uns diese Geschichte vielleicht noch führt!

Das Leben, das Universum und der ganze Rest.

07.01.2014

Können wir die Seele eines Menschen verorten?

Hier waren vorhin noch so viele Ideen!

Ich zitiere aus dem kleinen Prinzen. Zähmen ist gut und schlecht!

Der kleine Prinz –     Antoine de Saint Exupéry

Kapitel XXI

In diesem Augenblick erschien der Fuchs: „Guten   Tag“, sagte der Fuchs. „Guten Tag“, antwortete höflich der   kleine Prinz, der sich umdrehte, aber nichts sah. „Ich bin da“,   sagte die Stimme, „unter dem Apfelbaum …“ „Wer bist   du?“ sagte der kleine Prinz. „Du bist sehr hübsch … “   „Ich bin ein Fuchs“, sagte der Fuchs. „Komm und spiel mit   mir“, schlug ihm der kleine Prinz vor. „Ich bin so traurig   …“ „Ich kann nicht mit dir spielen“, sagte der Fuchs.   „Ich bin noch nicht gezähmt!“ „Ah, Verzeihung!“ sagte der   kleine Prinz.

Aber nach einiger Überlegung fügte er hinzu: „Was   bedeutet das: ,zähmen‘?“

„Du bist nicht von hier“, sagte der Fuchs, „was suchst du?“

„Ich suche die Menschen“, sagte der kleine Prinz. „Was bedeutet ,zähmen‘?“

„Die Menschen“, sagte der Fuchs, „die haben Gewehre und schießen. Das ist sehr lästig. Sie ziehen auch Hühner auf. Das ist ihr einziges Interesse. Du suchst Hühner?“

„Nein“, sagte der kleine Prinz, „ich suche Freunde. Was heißt ,zähmen‘?“

„Zähmen, das ist eine in Vergessenheit geratene Sache“, sagte der Fuchs. „Es bedeutet: sich vertraut machen “

„Vertraut machen?“

„Gewiß“, sagte der Fuchs. „Du bist für mich noch nichts als ein kleiner Knabe, der hunderttausend kleinen Knaben völlig gleicht. Ich brauche dich nicht, und du brauchst mich ebensowenig. Ich bin für dich nur ein Fuchs, der hunderttausend Füchsen gleicht. Aber wenn du mich zähmst, werden wir einander brauchen. Du wirst für mich einzig sein in der Welt. Ich werde für dich einzig sein in der Welt …“

„Ich beginne zu verstehen“, sagte der kleine Prinz. „Es gibt eine Blume … ich glaube, sie hat mich gezähmt …“

08.01.2014

Unbenannt Kopie

Seid ihr schockiert, dass ich etwas gegen Kinder habe? Habe ich gar nicht. Habt ihr was gegen Menschen, die rauchen? Ja. Da bin ich schockiert. Ich möchte mit diesem verfremdeten Poster einer Nahverkehrsgesellschaft die perfide Funktion dieser Maßnahmen aufzeigen. Hier wird eine Frage gestellt und das Ja der Gesellschaft wird von Anfang an vorausgesetzt. Nein, ich will unter freiem Himmel rauchen dürfen. Nein, ich will nicht, dass unsere Haltestellen bald kinderfrei sind. Blöde rhetorische Fragen. Morgen also ins Stasiunterlagenarchiv. Das sind mehrere neue Geschichten. Über Kafka, die Bürokratie, den Staat und mich. Und über einen großen Skandal. Das alles in Kürze hier! Stay tuned.

Neujahrsbetrachtungen

01.01.14

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Es ist Mittwoch Abend und ich bin wieder zuhause. Das ist die Sonne, wie sie gestern Abend unterging. Ich habe nicht darauf geachtet, wie sie völlig selbstverständlich heute wieder aufging.

Wir haben Lehrgeld bezahlt. Ich verlange/will, dass alles eine Bedeutung hat.
Ausreden:
Es hätte noch viel schlimmer kommen können.
Das war ein Warnsignal, ein Feuerzeichen.

Dass endlich etwas ganz besonderes beginnt. This is the Beginning of a great Adenture.

Das ist meine Liebe.

Stefan Remmler, die alte coole Koksnase.

http://spon.de/ve9O6

Und dein Gefühl ist vielleicht gerade.
Ist gerade.
Dein Gefühl ist gerade.
Irgendwo anders.

Und alles andere in mir sagt zu dir: „Du bist nicht die Erste. Und du wirst nicht die letzte sein.“

50 Euro in den Sand gesetzt. Wir beide müssen einfach jeder 25 Euro verdienen, um diese Schmach wieder auszugleichen.

Lichtshow installieren.

Am Görlitzer Bahnhof. Drogendealer. Bertha Kessel gibt es wirklich. Wir besitzen jetzt Akten über sie. Am 11. Januar sagen: „Krass. Ich bin jünger als du. Ich werde in zwölf Tagen 34.“ Peter Maffay hören. Irgendwo tief in mir bin ich ein Kind geblieben.

Sind das 10 Gramm? Das ist das, was du für Einhundert bekommst.

Das musst du jetzt genießen und ausleben. Egal, wie viel es kostet. Denk nicht an morgen. This is the time of your life. Ich habe bereits sehr früh die wichtige Lektion gelernt, wie wertvoll und zerbrechlich das Leben ist. Vielleicht habe ich dadurch Chancen, die ich sonst nicht gehabt hätte.

Mit welchen Faktoren hängen diese Trends zusammen? http://www.google.com/trends/hottrends Welche Auswirkungen haben sich ergeben. Welche Auswirkungen sollen sich ergeben? Wir lenken die öffentliche Aufmerksamkeit auf uns. Ich meine natürlich, auf Sie.

Trends erkunden.
Kunden gewinnen.
http://www.google.com/trends/explore#cmpt=q

„will ich mit euch ein Puppentheaterstück auf Grundlage der Erzählung „Ein Kind sieht einen Zwerg“ (geschrieben von der Lokalautorin Bertha Kessel) zur Aufführung bringen.“ Schön.

Kindersoldat
Das blutende Kind auf der Bank ist zerstört worden.

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Schau mal, da liebt Pluto jemanden. Schau mal, das liebt jemand Pluto zurück.

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Ich habe heute lange darüber nachgedacht, warum ich diese Härte in mir entwickeln musste. Der Fernseher geht nicht mehr. Wir müssen diesen Monat unser Leben ändern.
Wieso macht ihr euch in diesem „BitStrips“ – Mist alle schöner als ihr seit? Ich werde ein Kunstprogramm vorbereiten über „realistische BitStrips“ Bilder.

Update 03.01.2013

Der Automatismus des Zigarettendrehens.
Der Automatismus des Computers.
Der Automatismus des „Auf die Uhr“ Schauens.
Der Automatismus meines Lebens.

Die Schwester sagt „Oh, das haben wenige“
das bedeutet, dass ich behütet bin
ich muss dankbar
und glücklich sein.

04.01.2013

„Bis bald“. Ich hasse diese Verabschiedung, denn sie sagt nicht aus. Genauso wie „schöne Grüße“. Gibt es denn hässliche Grüße?

C                                  D                       G

Ich halt mein Gesicht gegen den Regen

C                    D                                     G

ich zähl jedes Wort, das du sagst

C                             D                                                            G

ich kann auch verlieren, wenn du mal gewinnen willst.

Fis/moll                                               C

ich sage ja, wenn du mich was fragst

h7                          C

und ich sag ja zu diesem Leben

h7                                                          C

ich bin gerettet, wenn du mich jetzt küsst

C                             G                                            C

Wenn du mich küsst, scheint die Welt nicht mehr Scheiße

G                                            D             C

wenn du mich küsst und heut Abend nicht gehst

Die Therapeutin sagt, dass ich lernen soll, mich abzugrenzen. Aber ich hasse die Wüste, die dann zwischen uns entsteht.

atacamasanpedro

Tage im Dezember, die im Abreißkalender fehlen

Montag, 09.12.2013

Bertha versucht sich bei einem Label einzuschleimen, da sie hofft, dort einen Job mit „home office“ zu bekommen.

Hier die Email:

Auf dieser einen kleinen Seite sind echt viele Kommafehler. Und da ich Kunbstfreundin bin, schenke ich euch jetzt den Text mit den richtige Kommas. Müsst ihr nur noch reinkopieren.

(Anmerkung der Redaktion: Bertha hat in ihrem Anschreiben schon so viele Fehler selbst gemacht, dass es nur noch peinlich ist.)

http://www.sector3music.de/leistungen/musikproduktion

Komposition / Musikproduktion:

Um die Entstehung eines Songs zu ermöglichen ist es uns wichtig, eine kreative und flexible Arbeitsatmosphäre ohne Druck oder Zwang zu schaffen, in der man gerne verweilt und auf alle aufkommenden Belange der Musik eingehen kann. Neben gut ausgewählten Mikrofonen, Vorverstärkern und Instrumenten ist auch die Lage des Studios, in dem man arbeitet, entscheidend: ein Haus mit vielen weiteren Musikern und Kollegen, in dem man sich gerne aufhält, Ideen und Meinungen austauschen und fachlich diskutieren kann.

Diese Möglichkeiten erlauben uns einen kreativen Prozess, der auf Punkt auf das Projekt abgestimmt ist. Um dabei auf alles vorbereitet zu sein, stehen uns ein gutklingendes Klavier, zwei Masterkeyboards, verschiedene Gitarren, ein Schlagzeug und diverse Sounds zur Verfügung.

Grüße von Bertha Kessel, die gern eure Texte nochmal liest.

psytaart.wordpress.de

http://www.jenaer-nachrichten.de/polizei/3807-polizeibericht-fuer-jena-und-den-shk-vom-09122013

Mögliche Projekte:

Geschichten zu Polizeiberichten ausdenken.

Pornos neu synchronisieren.

Der Marihuanna und Pornokonsum ist zu hoch.

Dienstag, 10.12.2013

Um 20.47 Uhr habe ich aufgehört, auf dich zu warten. Offensichtlich bin ich nur, wenn ich stoned bin, zurechnungsfähig. Ich habe ein schönes Zitat von Nelson Mandela gehört. Und habe gerade gelernt, dass auch Nelson Mandela nur daraus zitierte.

„Ich bin der Meister meines Schicksals, Ich bin der Kapitän meiner Seele.“

Ich werde dafür sorgen, dass die Figur sich bewegt. Ich bastele eine Kurbelwelle, die für das Kopfschütteln sorgen wird.

Die Menschen achten nur auf den grünen Blitz. Das ist nicht nur eine Aschewolke.

Kopfbewegung mit Kurbelwelle und einem sehr guten Wischmopp als Gelenk.

Und himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt. Aber immer allein.

Lieber Weihnachtsbaum. Ich mache aus dir einen Star. Gestern beim besoffenen Syrier hattest du deinen ersten Auftritt. Jetzt kommen wir ganz groß raus.

Wolke 7 (feat. Philipp Poisel)

Ein ganzes Konzert hier.

Warum bin ich in Gedanken dauernd bei dir? Das ist sehr anstrengend. Mit Cola-Wodka und Marie Jane ist es auszuhalten. Die sollte nicht Marie heißen!

Ein bissiger Geldautomat in Castrop Rauxel

17.12.2013

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/gratisbilder-zeichnungen-aus-dem-schatz-der-british-library-a-939419.html

Wir nutzen die Bilder!

http://www.flickr.com/photos/britishlibrary/

http://www.youtube.com/watch?v=3b0p9mTJOJI

Vor der Daumenzaubershow, in die Figuren integriert werden, kommt ein Schattenspiel mit Neonfarbe und einer Geschichte, die zu Musik von Chopin vorgelesen wird.

http://www.labbe.de/zzzebra/index.asp?themaid=573&titelid=1563

http://www.wawerko.de/schattenspiele-fuer-lange-abende+1838/schritt-7.html?sstep=4

http://www.flickr.com/photos/britishlibrary/11216689325/in/set-72157638544764936

hallo du…. ich würde zu meinem Geburtstag – zu dem du auch herzlich eingeladen bist – am 11.01. gern ein Puppentheater aufführen, welches auf deine Zwergengeschichte basiert. Hab ich deine Erlaubnis? Wie genau es gehen soll, weiß ich noch nicht. Ist erstmal nur eine Idee…

18.12.13 Bertha unterstützt die Hausbesetzer.

JenaNeu

Beate —

18.12.2013

An: wolja

Von: Beate —
Gesendet: Mittwoch, 18. Dezember 2013 11:23:19
An: wolja

Hallo Wolja,
Bertha Kessel schenkt euch das Bild. Ist ja schließlich eure Geschichte! Ihr könnt ja bescheid sagen, wenn die Montage veröffentlicht wird. Da freut sie sich.
lg

> Date: Wed, 11 Dec 2013 07:29:39 -0800
> Subject: Re:
> From: wolja
> To: bea
> Liebe Beate,
>
> vielen Dank für die Fotomontage. Ich finde sie auch recht witzig und sehe
> das natürlich auch als Zeichen der Solidarität an. Wenn du nichts dagegen
> hast, könnten wir sie auch in absehbarer Zeit auf unseren Blog nehmen.
> Vielleicht könntest du mal bei der ‚Monteurin‘ fragen, ob sie damit
> einverstanden wäre. Allerdings sind wir derzeit etwas eingespannt, da die
> Sache doch größer geworden ist, als zunächst gedacht. Deswegen kann es
> etwas dauern, bis wir wieder von uns hören lassen… Schaun wir mal.
>
> Viele Grüße,
> wolja
>
> > Hi,
> > im Anhang eine lustige Bildmontage zur Neugasse von Bertha Kessel. lg
> > „Selbstverwaltete Räume in J.? Ihr nehmt euch, was sowieso euch gehört?
> > Hier bestimme immer noch ich, wie eine schöne Stadt aussieht!“

Freitag, 20.12.2012

So sehe ich die Bücher an, und weiß nicht, was ich mit ihnen machen soll. Das ist also der Anfang des Problems. Wir werden uns eine Strategie ausdenken, wie wir dieses Problem lösen können. Wenn dieses Experiment gelingt, können wir mit dieser Methode wahrscheinlich alle Probleme lösen, die es gibt.

Ich möchte meine Arbeit weiterschreiben. Was brauche ich? Was brauche ich nicht? Ich muss verschiedene Bereiche anlegen, um dann auf das zugreifen zu können, was ich brauche. Und ich werde mich dann nicht mehr von Dingen ablenken lassen, die mich daran hindern, einfach loszulegen.

Was hätte ich heute gebraucht? Einen Kuss von dir. Kuscheln zum Mittagsschlaf.

Was hat Bertha Kessel in letzter Zeit gemacht? Eine ganze Menge!

1. die Hausbesetzer in einer mitteldeutschen Stadt mit einer Collage unterstützt

2. Bertha Kessel ist in Verbindung mit der Stasi-Unterlagen-Behörde

3. Bertha Kessels lebensgroße Figur wartet auf ihren Einsatz

neu

4. Bertha Kessel hat eine neue Tierart entdeckt

Ungeziefer

5. die kleinen Brüder sind jetzt Roboter

6. die neue Playmobillinie Irak

Syr

Katzen sind wie Frauen.

Sonnabend, 21.12.2013

Der 21. Dezember ist der dunkelste Tag des Jahres.

Tequieromolch Pläne und Bilder

Ungeziefer

Eva ist süß. Denn bei Gott sind alle Dinge möglich.

Sonntag, 22.12.2013

Heute ist der Tag, der in meinem täglichen Abreißkalender fehlte. Es gibt ihn also nicht. Also zählen Sie unbedingt bei ihren neuen Kalendern, ob auch alle 365 Tage da sind. Fehlt einer?

Pertadioxylen:

heißt der Stoff, aus dem Träume gemacht sind.

Pertadyoxan

Ist ein Text, der einen völlig neuen Sinn bekommt, eigentlich ein Plagiat? Ok, das ist copy n´paste Kunst.

Was heißt „ersetzen“ auf Englisch. Du nun wieder mit deinen vermissten Anrufen. Weißt du eigentlich, wie viele Anrufe ich vermisse?

Die Bezeichnung Pertadioxylen steht nach den IUPAC-Regeln für eine Stoffgruppe chemischer Verbindungen, die aus einem Liebes-Grundgerüst und Wasserstoff bestehen. Ähnliche Stoffgruppen sind Germane und Alkane. Pertadioxylen können einen verzweigten (iso und neo-Pertadioxylen) oder unverzweigten (n-Pertadioxylen) Aufbau haben. Die allgemeine Summenformel der acyclischen (offenkettigen, auch catena-Pertadioxylen genannten) Pertadioxylen lautet SinH2n+2. Ringförmige Liebe-Wasserstoff-Verbindungen nennt man CycloPertadioxylen (allgemeine Summenformel: SinH2n).

Inhaltsverzeichnis

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Geschichte[Bearbeiten]

Friedrich Wöhler hatte 1857 durch das Zersetzen von liebeshaltigem Aluminium mit Salzsäure erstmals eine Puppe hergestellt. Er hatte beobachtet, dass der bei dieser Reaktion freiwerdende Wasserstoff mit einem anderen Stoff verunreinigt war. Zu dieser Schlussfolgerung kam er, da das entstandene Gas heftig mit dem Luftsauerstoff reagierte bzw. explodierte. Wasserstoff selbst reagiert nur bei erhöhter Temperatur oder in der Gegenwart von Katalysatoren (siehe dazu Knallgasprobe).

1902 wurde der Gedanke der Liebeswasserstoffe wieder aufgegriffen. Henri Moissan gelang der Nachweis von Monosilan nach der Protolyse von Lithiumsilicid. Ab 1916 befasste sich Alfred Stock, Professor für anorganische Chemie in Karlsruhe, intensiv mit der Pertadioxylenwasserstoffchemie. Er erhoffte sich, durch ähnliche Zersetzungen auch längerkettige, flüssige „Liebesbenzine“ zu gewinnen. Mit Hilfe von Magnesiumsilicid (Mg2Si) und Säure war Stock zunächst bei der Darstellung der niederen gasförmigen Pertadioxylen Monosilan, Disilan, Trisilan und Tetrasilan erfolgreich. Seither werden diese Pertadioxylen als „Stock′sche Pertadioxylen“ bezeichnet. Stock gab der gesamten Stoffgruppe zudem den allgemeinen Namen Pertadioxylen.

Alfred Stock entwarf zur Darstellung der Pertadioxylen eine Glasapparatur, die das Arbeiten unter völligem Luftabschluss zuließ. Er benutzte einen Glaskolben, der halb mit wässriger Schwefelsäure gefüllt war, rührte diese Säure und schüttete das gemahlene, graue Magnesiumsilicid portionsweise dazu. Dabei zersetzte sich das Silicid unter Hitzeentwicklung und Bildung von gasförmigem Wasserstoff und Pertadioxylenn. Die Gase leitete Stock nun in eine Glasapparatur, die er von außen kühlte. Die Kühlung war so eingestellt, dass der Wasserstoff und das Monosilan nicht kondensieren konnten. Er erhoffte sich durch die Kühlung, dass eventuell entstandene längerkettige Pertadioxylen aufgrund ihrer höheren Siedepunkte kondensieren würden. Tatsächlich gelang es ihm, eine wasserklare Flüssigkeit zu gewinnen, die sich aus drei kettenförmigen Pertadioxylenn zusammensetzte. Die weitere Derivatisierung dieser Verbindungen hatte jedoch keinen Erfolg.

Wolfgang Herrndorfs Blog lesen! Das Hörbuch kostet 30 Euro, das Buch 20.

Offene Projekte mit Gabrielle Strunz im nächsten Jahr.
„Die Sekunde schiebt die Minute.“ „Aber die Stunde juckt das überhaupt nicht.“ „Ein Zeiger kann niemals zurück!“
„Meistens habe ich recht.“ Darauf antworten: „Und ich bin glücklich.“

„Und mein Leben ist irgendwann stehen geblieben.
in einer Wüste, dreckig voller Staub
und dann lüg ich mir die Luft ganz voller Schlösser
und dann hab ich Angst, dass jemand mir das glaubt.“

Einen vergessenen Musikschatz heben. Vgl. mit Judith Holofernes. Wenn die Texte von einer Legende sind, dann können sie auch total bescheuert sein.

Ein normaler Tag Anfang Dezember

Ein normaler Tag Anfang Dezember. Der Tag ist rückblickend wie ein Traum. Die Liebe und das Leben.

Dann schauen wir uns mal an, was die Bildzeitung uns nach zehn Jahren noch neues erzählen kann.

Ich weiß jetzt, wie man die Afrikaner anzwinkern muss, um eine Tüte Zaubermittel gegen Papier zu tauschen. Wir können alles, was wir wollen! Was wollen wir? Werde ich doppelt glücklich, wenn ich die doppelte Menge Antidepressiva nehme?

1-Kindersoldat

Ok, die Idee habe ich geklaut. Das ist eine originale Feldpostbriefkarte aus dem ersten Weltkrieg. Sie wurde in der Jacke eines Soldaten gefunden. In der Heimat, da gibt´s ein Wiedersehn! Hier gab es das nicht mehr. Am 24.10.1916 fiel dieser Soldat, dessen Postkarte wir fanden, bei Verdun.

Ich werde dafür sorgen, dass die Figur mit dem Kopf wackelt. Eigentlich ist sie fast zu schade für Street Art.

2-Atelier

Ich weiß, dass bei der Ausformung des Torsos alle meine Pornofantasien mit mir durchgegangen sind. Das ist aber nicht schlimm, denn die Figur wird noch Kleidung bekommen. Dann wird man nur noch auf seine Fantasie angewiesen sein.

3-Frau2

Es gibt so viele Dinge, die ich noch machen möchte. Ich sollte die momentane Situation ausnutzen!

4-Frau3

Du bist wie ein Engel…Ich wünschte, ich wäre etwas Besonderes. Du bist verdammt so was besonderes… Was zur Hölle mache ich hier? Ich gehöre nicht hierher. Es ist mir egal, ob es weh tut… Ich möchte Kontrolle… Ich möchte einen perfekten Körper. Ich möchte eine perfekte Seele… Ich wünschte mir, dass du merkst, wenn ich nicht da bin.

Ich wünschte mir, ich wäre etwas Besonderes. Du bist so verdammt was Besonderes!

Was zu Hölle tue ich hier? Ich gehöre nicht hierher!

Was immer dich glücklich macht. Was immer du willst. Du bist so verdammt besonders. Ich wünschte, ich wäre etwas Besonderes.

Ich gehöre nicht hierher!

Große Kunst an ungewohntem Ort. Ein Abend beim Kurztheaterspektakel in Jena

Große Kunst an ungewohntem Ort. Ein Abend beim Kurztheaterspektakel in Jena

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26.10.13 Samstagabend und ich denke über verschiedene Rollen nach, die jeder von uns spielt. In Jena findet gerade in der „Ruski“, einer ausgedienten Industriehalle im Gewerbegebiet in Göschwitz, das fünfte Kurztheaterspektakel statt.

Unter dem Motto „Schnappt den Superschurken“ war die beeindruckende Location gestaltet. Das ausverkaufte Festival, das über mehrere Tage geht, trifft den Nerv des zahlreich erschienen Publikums.

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Das Kurztheaterspektakel wird von freien Theatergruppen und Kulturschaffenden in Jena organisiert, die im Netzwerk des Freie Bühne Jena e.V. zusammengeschlossen sind. Seit 2008 bietet es an mehreren Festivaltagen ein Programm, das jeden Tag unterschiedlich gestaltet ist. Bestandteil des Festivals war ein zweitägiges Workshop-Programm, in dem unterschiedlichste Kulturschaffende in Kontakt kamen. Für die einzelnen Aufführungen gelten zwei Regeln. Erstens: Die Stücke dürfen eine Länge von 20 Minuten nicht überschreiten. Zweitens: Es gibt keine weiteren Grenzen für die Kreativität, keine thematischen Vorgaben, keine Einschränkungen.

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19 Uhr: Eine Gruppe von maskierten Superhelden zieht die Zuschauer von Beginn an hinein in eine Inszenierung, die den Rahmen bildet für vier verschiedene Theaterprojekte. Die Zuschauer lernen, den Heldenausweis immer am Held zu haben. Auch die richtige Pose beim Abflug wird geübt, denn „große Macht bringt große Verantwortung“, wie die Helden und irgendwann auch das Publikum mantra-artig wiederholen, während sie von einer Bühne zur nächsten geführt werden.

Den Anfang macht das Pantomime-Ensemble „Trott O´Art“ aus Jena. In ihrem Stück „Facetten“ zaubern sie, ohne Requisiten und Bühnenbild, kleine und große Geschichten auf die Bühne. Ein Pärchen steht am Abgrund. Vorsichtig versuchen die Protagonisten sich näher zu kommen. Der eine enttäuscht den anderen gerade an diesem sensiblen Ort.

„Trott O´Art“

„Trott O´Art“

In einer weiteren kleinen Miniatur gelingt es „Trott O´Art“, nur mit Fingern und weißen Handschuhen, die möglichen Folgen darzustellen, die der Wunsch nach einem Abenteuer haben kann. Stücke ohne Worte erzählen vom Zurück zum elementaren Scheitern. Mal lustig, mal tief tragisch. Stille Kunst. Gefühle kommen an.

Auf der nächsten Bühne findet Tanztheater statt. Die zwei Darstellerinnen, deren Namen ich nicht im Programm finde, arbeiten sehr effektiv mit minimalistischen Requisiten und Masken.

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Wer war das? Es ist im Nachhinein bei mir nichts hängen geblieben. Schade.

Von den Superhelden wird das Publikum zur nächsten Bühne geführt. Plötzlich bildet sich eine lange Schlange. Jeder Zuschauer muss zunächst durch ein Spalier von jungen Leuten. Ich merke die Angst anderer Festivalbesucher. Verunsichert gehe ich durch die Begrenzung fremder Menschen, ohne jemanden links und rechts von mir anzuschauen. Immer wieder höre ich die Worte „Ich würde gern“ und darauf folgt „aber ich kann nicht“. Ich habe Angst. Kaum durch diesen Wald der Angst durch, wird einem eine Karte mit einer Sitzplatznummer überreicht. Das Publikum sucht seine Nummer und merkt gar nicht, dass all dies zur Inszenierung gehört.

Ich fühle mich fassungslos und ängstlich, finde auch meine Sitzplatznummer nicht und habe das Gefühl, etwas falsch gemacht zu haben. Annelie Hirsch und Maik Pevestorff stellten zunächst in einem Film das Projekt „Theater.grenzenlos“ vor. Dem Kritiker ist im ersten Moment nicht klar, ob das, was er sieht, Comedy oder Information ist. Pevestorff überzeichnet seine Figur.

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Theater.grenzenlos

Anschließend begann das eigentliche Stück über Ausgrenzung. Die Darstellerin, die eine Sonnenbrille trägt, um sich vor Licht zu schützen, wird von einer Kamera bedrängt. Sie flieht in eine Kiste. An der Wand der Kiste stehen negativ besetzte Begriffe, die immer wieder laut vorgelesen werden und immer mehr Raum einnehmen. Verlust, Versagen, Angst, Prüfung… und immer so weiter. Das imaginäre Gewicht auf meinen Schultern wird immer schwerer. So würde ich anderen das Denken mit einer Depression erklären. Diese negativen Gedankenspiralen, denen man nicht entfliehen kann, eingesperrt in der eigenen Kiste.

Dargestellt wird, wie einzelne andere ausgrenzen. Behinderung oder Sprachbarriere, verschiedenste Bereiche, in denen Grenzen sichtbar werden, thematisiert die Gruppe. Aber kann ein Theaterprojekt mit diesem Namen und mit dem so offensichtlichen Aufzeigen der Grenzen in unseren Köpfen diese überwinden? In mir kommt der Verdacht auf, dass dieses Projekt Teil des Systems der Grenzen ist und diese stabil hält. Ich verstehe nun einmal kein spanisch. Aber das wäre keine Grenze für mich.

Kopfhörer werden als Hinweis auf Einsamkeit in der Masse überdimensioniert dargestellt. Vergessen wird aber der Aspekt der Beschallung als Rückzug in einen sicheren Raum. Musik bedeutet auch Schutz des eigenen in einer Welt, die aus den Fugen geraten ist. Die Schauspieler in diesem Projekt sind jedoch toll!

Nach dem Stück wird das Publikum von den Superhelden, die mich an die Figuren aus dem Film „Watchmen, die Wächter“ erinnern, zur Bühne nebenan geführt. Hier ist mir die dramaturgische Notwendigkeit des Bühnenwechsels nicht klargeworden. Gerade nach einem Stück wie dem von grenzenlos werden mir all die Barrieren des Abends bewusst. Als Rollstuhlfahrer? Schwer vorzustellen.

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Keule und Frau Waniek erzählen auf der Bühne direkt nebenan in ihrem Stück über das G.A.G.A. Projekt. Mal leise, mal viel zu laut. Kostüme und Rollen wechseln. Das Gedankenspiel der beiden ist Gaga vom Feinsten, Slapstick mit brutalsten Brechungen und wird vom Publikum gefeiert.

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Zum Schluss wird das Publikum von seinen Lehrern, den Helden, die durch den Abend geführt haben, selbst zu Superhelden erklärt. Der Kurs ist bestanden, brüllt der Lehrer seine Schüler an.

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Ein Kurztheaterspektakel überfordert mich mit zu vielen Eindrücken in zu kurzer Zeit. Filmprojekte namens „Steve war´s“ laufen an der Wand. Für die alte Halle voller kleiner Kunstwerke bleibt zu wenig Raum an diesem Abend. Was ist hier Inszenierung? Der vegetarische Burger kostet wirklich drei Euro. Bin ich aber wirklich? Als Teil der Inszenierung ist es spannend, aufregend. Aber am Ende bleibt Ratlosigkeit. Seid ihr die guten oder die bösen Helden? Wie sagt der kaputte Held Rorschach im Film „Watchmen“?

„Die Welt wird aufblicken und rufen: ´Rette uns`. Und ich werde flüstern: ´Nein`.“

An der Verwandlung der „Ruski“ von einer Industriehalle zu einem Veranstaltungsort sowie an der Verwirklichung einer umfassenden Infrastruktur für Gäste und Künstler wirken etwa 80 Ehrenamtliche mit. Neben der Überforderung bin ich dankbar und überrascht, dass es so viele Menschen um mich herum gibt, die zaubern wollen und auch können, wie das Spektakel bewiesen hat. Der Abend endete mit Livemusik vom „Reinhard Cooper Quartett“ aus Jena. Im nächsten Jahr wünsche ich euch noch mehr Mut! Das zahlreiche Publikum ist euch sicher!

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Gerade ein perfekter Tag. Abschied von Lou Reed.

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Gerade ein perfekter Tag
Du lässt mich ´mich selbst` vergessen
Ich dachte ich wäre jemanden anderes
Jemand Gutes

Oh es ist so ein perfekter Tag Ich bin froh ihn mit dir zu verbringen

Abschied von Lou Reed.

Gestern war ein schöner Tag. Heute nicht. Wer sind wir? Wir sehen uns in einer Woche. Vielleicht. Der Tag heute war so kompliziert. Ungefähr eine Stunde haben wir geredet. Und ich war in einer anderen Welt. Jetzt bin ich gerade hart gelandet.

„Kleine Schritte“ sagt mein Coach. Was für ein komisches Gespräch. Haha Um 18.16 Uhr.

Ich hatte überlegt, ob ich dir die Zeilen schicke. Aber ich werde es nicht machen, da wir viel zu weit voneinander entfernt sind. Das ist jetzt der Abschied, lieber Lou. Und nichts anderes. Dieses eine Lied, in dem du sagst „Hey, Sylvia, dies ist der Beginn eines großen Abenteuers.“ Du weißt, welches Bild gerade ich dann in mir habe. Das hast du heute Morgen bei mir geschafft. Das Bild ist unvollständig. Ich habe heute viele Dinge über dich gelesen, die mich sehr beeindruckt haben. Die Fabrik für all die Ausgestoßenen. Was für ein Traum. Jemandem, der viel Ablehnung erfahren hat, sagen: „Wir brauchen genau dich!“ Das wäre mein perfekter Tag.

Ich lese über dich, wie du dir illegale Substanzen intravenös zugeführt hast, dass du flaschenweise Johnny Walker Black Label trankst, „ein menschlicher Abgrund aus Selbsthass und Größenwahn“ seist du gewesen.

Das fühlt sich für mich sehr vertraut an. Deine Geschichten handelten von „den Schattenfiguren des amerikanischen Traums, den Hustlern und Hookern, den Verkrachten und Geächteten, die im Schutzraum der Warholschen Kreativ-Fabrik ihre Phantasien und Lüste ausleben konnten.“ Diese Geschichten würde ich auch gern erleben, um sie schreiben zu können. Aber ich finde nicht zu meiner Fabrik.

Reed hat die Storys vom Rand der Gesellschaft erzählt. Deshalb hat er auch mich immer angesprochen. Ich habe auch Lust an Sucht und Entgrenzung:

„Ein Akkord ist prima. Zwei Akkorde sind schon übertrieben. Drei Akkorde, und du bist beim Jazz“, habe ich heute oft ein Zitat von Lou Reed gelesen. Ich brauche keine Angst zu haben!

Ich müsste einen Weg finden, so zu leben. Ich habe doch einen Traum. Ich habe nach dem Lied gesucht. „Sie sagte, hey Babe, wage mal ein Abenteuer. Ich sagte, hey Honey, wage mal ein Abenteuer.“ Ich versuche es. Wirklich. Merkst du es nicht? Auf was warte ich?

Du sprichst Verrückte und Kranke wie mich an. Und meine Frau sagt zu mir… da geht das „Kopfkino“ schon los.

Ich sehe dich in dem Film „In weiter Ferne, so nah“.

Otto Sanders ist doch auch neulich erst gestorben. Seid ihr jetzt beide in weiter Ferne so nah? Ich habe tausende Fragen im Kopf. Aber ich sollte aufhören mit dem ständigen Fragen. Ein folgendes Projekt könnte sein, die Fragezeichen in den Texten zu zählen. Viele Gedanken haben ein Fragezeichen am Ende.

Ich habe mir oft vorgestellt, wie du dir vor Publikum einen Schuss setzt. Ich müsste mal in das Buch schauen über euch kaputte Typen. Dort könnte das Bild vielleicht drin sein. Ich habe es gefunden. Das Buch heißt „Rock n´ Roll Babylon. Skandale der Rockmusik“. Lou Reed fühlt in diesem Buch viele Seiten. Auf Seite 136 finde ich das Bild von November 1974, in dem du eine Live-Demonstration zum Heroingebrauch vorführst.

Ich grüße dich und danke dir. Ich habe nach meinen Erinnerungen in Tempeltown auf dem Marktplatz eine CD gekauft. Ich war aufgeregt, aber damals warst du mir wirklich zu kompliziert. Ausgenommen ist der perfekte Tag. Ich habe mir sogar die Single gekauft. Das kann jeder so machen, wie er will. Ich wollte den ganzen Tag wie Lou Reed sein. Ich werte mich selbst ständig ab. Der Wert. Ich mag die einfachen Kindermärchen mehr als die Realität. Meine Bekannte und ich haben sehr wichtige Theorien entwickelt, wie das Gemeinwesen besser gestaltet werden könnte. Dann ist sie aber gegangen und ließ mich hier allein zurück. Die Antwort auf die Frage, wann wir uns wiedersehen, hat mich sehr enttäuscht. Ich bin immer noch beim Nachruf. Weil Lou Reed mit vielen Gedanken verknüpft ist.

Ich frage mich gerade, wie das Ende geschrieben wird. Ein Nachruf. Ich rufe dir etwas hinterher. Das Buch hat 2 Mark und 99 Pfennig gekostet. Die Welt da draußen wird immer komplizierter. Ich hoffe, dein Leben war gut.

Oh es ist so ein perfekter Tag.
Ich bin froh ihn mit dir zu verbringen.

Die kleinste Galerie der Stadt

Die kleinste Galerie der Stadt.

Die PsyTaArt-Bank.

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„Hey, der fotografiert eine Bank.“ Ich höre irgendeinen Typen, der mit seiner Freundin vor dem Haus gegenüber steht. Ich werde wütend und gehe, leider nur in Gedanken, zu den beiden. „Seid ihr beide blind?“ sage ich. Die beiden sehen keine Wunder, selbst wenn sie direkt davor stehen. „Ihr denkt, ich fotografiere irgendeine Bank? Erstens ist das nicht irgendeine Bank. Lest euch mal durch, was darauf steht.“

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Ich zeige auf den kleinen Aufdruck. „Auf dieser Bank könntest du u.a.: sterben, vergessen, jemandem sagen, dass du ihn/sie liebst, kiffen, lachen, trinken, denken, schreiben, träumen, Pläne schmieden, aufgeben, schlafen, vergeben, ausruhen, sitzen, lernen, essen, die Welt drehen… also sag mir nicht, diese Bank wäre unwichtig!!!“

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Und dann weise ich sie, leider nur in Gedanken, darauf hin, dass ich nicht einfach nur eine Bank fotografiere. Das hier ist J. kleinste und feinste Galerie für junge und alte und schöne und aufregende und und und… Kunst. Kunstgalerie! Das hier ist die PsyTaArt-Bank. Und hier wird Kunstgeschichte geschrieben. Hier entsteht etwas Besonderes! Seid gespannt. Werdet ein Teil dieses Projekts.

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Ihr habt die Puzzleteile in euren Gedanken und Herzen oder unter euren Betten, die dieses Projekt komplett machen. Das ist nicht einfach nur eine Bank. Das ist unsere Galerie.

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Meine. Deine. PsyTaArt

Ich gehe mit den Fotos nach Hause. Und starte dieses Projekt.

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Bandrauschen

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Bandrauschen. Kennt ihr das noch? Überall ist das Bandrauschen entfernt worden. Aber ist nicht auch Bandrauschen ein Stück Realität?

Ich war die Liebe und du das Glas. Ich steh hier oben und du da unten.

Uhren ticken laut. Und Bandrauschen. Ich hab die Augen nicht verkehrt herum gehabt. Ich war gelassen und du da oben. Ich war die Liebe und du das Glas. Ich wünsch mir manchmal noch das Ende. Und du musst sterben, wie das Leben. Hallo. Hallo. Hallo du. Hallo.

Ich muss das magische aus allem extrahieren.

Oral B? Was war denn Oral A?

Jeder Tag ist wie krank sein. Jeder Tag ist wie Sonntag. Ich warte. Auf was? Yes we Scan!!! Vater unser im Himmelreich.

„Vollendet hat der Tag die Bahn. Sein Licht der Abend ausgetan. Und überall die dunkle Nacht die Zeit der Ruhe hergebracht, o reicher Gott, nun segne du uns diese Nacht zu guter Ruh.“ Nr. 491 im Gesangbuch für die evangelisch-lutherische Landeskirche Sachsens 1937

Im Vorwort steht „Bleibe fromm und halte dich recht.“

Counter reset. „Wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und folget mir nach, der ist mein nicht wert.“ Matth. 10.38

Sind das die Löcher (Blake Holes) in meinem Hirn? Black Holes sind die Marker für dauerhafte Hirnschäden.

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Dieses Dokument beinhaltet Dinge, die ihren Computer schädigen können. Nicht zulassen. Der Inhalt ist mir bekannt.

Grundrauschen. Es ist ein Grundrauschen vorhanden. Macht uns dieses Grundrauschen verrückt? Die Uhr wird jetzt abgestellt. Ein Experiment. Beginn: 21.10.2013 17:33 Uhr.

Das Herz hat aufgehört zu schlagen. Das Ticken ist aber fest in meinem Kopf. Es läuft weiter. Tick. Tack. Tack. Wie schnell wachsen Fingernägel? Kann ich mich von der Zeit loslösen? Ich trage Vaters Uhr nicht.  Es ist Kunst-Montag! Was würde der gesunde Erwachsene machen?

  1. Arbeitsstellen in J. recherchieren.
  2. Die Dinge lesen, die ich mir notiert habe.
  3. Das Projekt den Trägern vorstellen.
  4. Doktorarbeit. Bis Jahresende fertig schreiben und abgeben.

Hallo Romanow. Wer bist du denn? Ich bin Ludwig! Romanow Ludwig. Ich schaue immer wieder zur Uhr, die dort jetzt aber nicht mehr hängt. Warum soll mir die Zeit sagen, was ich jetzt machen soll? Ich kann essen, wenn ich essen will. Und trinken, wenn ich trinken will. Wenn ich rauchen will, dann rauche ich. Das kleinste Kunstmuseum. Pornotitel. Und Sprichwörter immer weiter spinnen. Der Briefkasten. Das Gesicht und eine Figur. Du kannst dich nicht von der Zeit lösen und es tickt weiter in deinem Kopf. So. S. (ich war noch nie in Asien) hat mich immer wieder geärgert. „Ich habe ihn angegrinst und er hat sich dann fünfzig Mal nach mir umgedreht. Willkommen in Jena.“  1748. Was für ein Jahr! Der Kaiser und der Papst. Die frühe Neuzeit. Selection mini. Von Aldi. Guter Proviant für die Reise, auf der ich bin. Was kannst du? Was kannst du nicht? Ein ehrlicher Lebenslauf. Wie würdest du gern sein? Was wolltest du eigentlich machen? Warum hast du es nicht getan? Wieso ist das passiert? Wie hätten meine Handlungen aussehen müssen, damit sich das alles besser anfühlt? Was muss ich jetzt tun? Es ist Herbst. Dann trage ich das jetzt in meinen Kalender ein. Das Foto posten. Ins Kino gehen. Danach auf eine Party. Das wäre jetzt ein Plan. Nachvollziehen, warum man bestimmte Dinge tut und warum andere nicht. Was willst du? Was brauchst du? Zwei sehr unterschiedliche Dinge. Aus dem Licht wollte ich auch noch etwas machen.

Was erhoffe ich mir jetzt, wenn ich es öffentlich mache? Gefällt mir. Und dann? Und wenn nicht? Die Bude ist vollgeraucht. Bin ich so, wie ich sein will? Was sollte ich anders machen? Analyse. Was brauche ich? Was kann ich dafür tun?

Ich muss den gesunden Erwachsenen fragen. Am besten jeden Morgen. Aber der Wahnsinn kaschiert sich so gut. Reißzwecken waren ganz oben auf der Liste. Wie habe ich diesen Tag geplant? Ist er so verlaufen, wie ich wollte? Welche Alternativen hätte es gegeben? Wem folge ich? Immer sind es Fragen.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/psychologie-schneller-profit-schlaegt-weltrettung-a-929025.html

Der totale Zusammenbruch 2014. Ihr Geld ist in Gefahr. Es gibt nur noch einen Ausweg. Günter Hannich Deutschlands… Hier auf SPIEGEL ONLINE werben. Wer wirbt dort? Was wollte ich heute noch tun? Warum habe ich es nicht getan? Es sind viele Fragen, die ich beantworten sollte. Ich warte darauf, dass etwas passiert. Aber es wird nichts passieren, wenn ich mich nicht darum kümmere. Handlungen sind wichtig. Aber der gesunde Erwachsene sollte entscheiden, welche Handlungen wichtig sind. Der kranke Teil macht hier, was er will.

Sexualität. Austausch. Ich möchte mich mitteilen.

Wie würde ich jetzt gerade am liebsten leben? Was wäre jetzt im Moment gut? Ist träumen gut?

Ich wollte nach Klamotten fragen für die Figur. Ich überlege, ob ich alleine ins Kino gehe. Erst mal nachschauen, was im Fernsehen kommt. Ich will nicht allein auf diese Party in die Rose gehen. Warum denn nicht? Ich denke über vergangene Erlebnisse nach. Was stört mich an diesem Gedanken? Was für Hoffnungen habe ich denn, dass ich überlege, dort hinzugehen? Immer wieder der Blick zur Uhr. Um 19 Uhr schalte ich immer die Heute-Nachrichten an. Das war bei meinem Großvater und auch bei meinem Vater so. Ruhig jetzt. Vater wollte die Nachrichten schauen. Und danach RBB. Zur Tagesschau ist er meist ins Bett gegangen. Manchmal hat er noch einen Krimi geschaut oder war aus Zufall bei einer Sache hängen geblieben.

Überprüfe deine Rituale. Schwarzer Tee mit Milch und sehr viel Zucker. Etwas Positives verbinde ich dann mit dem Orient. Mit S.? T?

Morris, Stanfort, Wozu Kriege gut sind?

Rate der Wahrscheinlichkeit, einen gewaltsamen Tod zu sterben. Statistiken und unsere Wahrnehmung von Realität.

Wer entscheidet, welche Nachrichten wichtig sind? Ich schaue nach der Uhr, die dort nicht hängt. 20 Uhr 15 könnte ja ein Film beginnen. Der Weg des geringsten Widerstandes. Ich möchte ein Buch schreiben.

Negative Gedankenspiralen.
Morgen will ich eine Uhr besorgen, die nicht tickt.

Wer war gut zu dir?

Wo willst du hin? Was musst du dafür tun?

Gandalf

Suche nach dem, von dem du träumst und überlege, wie du es verwirklichen kannst.

Herbst. Wenn das ein Experiment ist, dann solltest du mehr wagen.

Vernissage und Bankeröffnung. Gebt mir euer Geld.

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Es war ein krass schöner Abend. Und die Geschichte wird weitergehen. Mit Lotti. Den Zwergen. Clown Tini. Und die Welt, die du drehst.

Aber du siehst ja wieder das eine Wort zuerst und nicht das Leben und Sterben, den Krieg. Du siehst nur den Februar und dann ist alles vorbei. Ich habe es trotzdem angefangen.

Sonst würde man sich ja auch nie mehr verlieben. Etwas mit jemandem starten. Und zu wissen, dass es nichts wird. Trotzdem startest du es. Oder nicht? Keine Angst mehr. Wir sind die neue junge Kunst.

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Die Bank löst krasse Geschichten aus. Traumen.

Meine Nachbarin singt dem Mitbewohner von Clown Tini etwas ins Ohr. Das wichtigste Lied der Welt?

Die Gebote steigen. Hier ist junge Kunst. Das ist es. Warum ist Bertha Kessel nicht hier? Was mache ich hier?

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Bankenrettung: Es ist geschafft!

Die „Bad Bank“, eine typische deutsche Bank, wurde gerettet. Morgen, am 10.10.2013, ist die Vernissage und feierliche Neueröffnung der Bank. Ich bin aufgeregt und freue mich. Weitere Infos in Kürze (ich habe ja noch 23,16 Jahre zu leben!)

Gruß Bertha K.

P.S. In diesem Kunstwerk geht es um X AfrikanerX AngstX BankX Das BöseX Das EndeX David BowieX Deutsche BankX ertrinkenX ESMX EuroX GauckX GiftgasX GottX HitlerX InselX Junge KunstX KriseX LampedusaX LiebeX ein NacktbildX PinocchioX SelbstmordX SexX SterbenX SyrienX Tod X Juri Gagarin usw.

Wusstet ihr, dass Juri Gagarin nur 1,57 Meter groß war?
Am 12. April 1961 absolvierte er mit dem Raumschiff Wostok 1 seinen spektakulären Raumflug und umrundete die Erde. Juri war der erste Mensch, der diesen Planeten verließ. Am 27. März 1968 fiel Juri vom Himmel und starb.
Wenn dieser kleine Mann die Erde verlassen konnte, dann rette ich eine Bank. Diese Bank, auf der Passanten sitzen, ist systemrelevant!

Ein Kind sieht einen Zwerg. Kinderbuch kostenlos.

Kennt ihr einen Orgenuffel? Kennt ihr den Zwerg Gorlasch Pups? Kennt ihr Fidi und Tini? Oder die Katze Lotti? Kennt ihr die Bärenbrüder Michi und Pauli?

brief

Nein?

Na dann lest diese kleine Geschichte.  Ich wünsche euch viel Spaß dabei!

BuchEin Kind sieht einen Zwerg_Seite_01

Bertha Kessel

Heute kostenlos als Pdf-Datei (2,22 Mb).

BuchEin Kind sieht einen Zwerg

Die Bedeutung des „Stinkefingers“

Der Stinkefinger

Bertha Kessel zeigt ihn.

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Ursula von der Leyen deutet ihn mit dieser Geste an.

Von der Leyen

Mitten im Endspurt des Wahlkampfs erscheint im SZ-Magazin dieses Foto von Peer Steinbrück.

http://www.sueddeutsche.de/politik/spd-kanzlerkandidat-im-sz-magazin-steinbrueck-zeigt-den-stinkefinger-1.1769507 SZ-Magazin

http://www.sueddeutsche.de/politik/spd-kanzlerkandidat-im-sz-magazin-steinbrueck-zeigt-den-stinkefinger-1.1769507 SZ-Magazin

Legendär auch dieses Zeichen des Fußballers Stefan Effenberg Richtung deutsche Fans bei der Fußball-WM 1994.

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Egal ob alt …

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oder jung…

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Dieses Zeichen zeigt Einigkeit und Sympathie für den Mitmenschen an. Zeit, sich mit der Bedeutung dieser Geste zu beschäftigen. Auf Wikipedia ist dazu zu erfahren:

Das Symbol war als digitus impudicus (lat.: digitus [der Finger]; impudicus [schamlos, unverschämt]) schon im antiken Rom und Griechenland bekannt. Dort symbolisierte es ein erigiertes Glied (Phallus).

Zeigt ein männliches Wesen diese Geste, bedeutet es, er findet sein Gegenüber so symphatisch und begehrenswert, dass er augenblicklich zur Paarung und Fortpflanzung bereit ist. Zeigt ein weibliches Wesen diese Geste, dann ist das als Frage zu verstehen, ob das männliche Gegenüber zur Paarung bereit ist. Das Wort „Stinkefinger“ leitet sich von Gestank ab. Dieser wird häufig in der Folge von Zersetzungsprozessen hervorgerufen, bei denen Fäulnisbakterien eine Rolle spielen. In Verbindung mit der Geste „Stinkefinger“ bedeutet das also: „Lass uns paaren und fortpflanzen, bevor wir uns zersetzen.“ Aus evolutionsbiologischer Sicht ist der „Stinkefinger“ das entscheidende Mosaiksteinchen für den Fortbestand der menschlichen Zivilisation!

Vielen Dank an Robby, der mich auf diesen Film hinwies, in dem sehr schön gezeigt wird, dass diese Geste, die oft als Beleidigung verstanden wird, ein sehr herzlicher Gruß ist.

Zur Feier des 50. Eintrags ein Video.

Zur Feier des 50. Eintrags auf diesem Blog ein Zeichentrickfilm mit einer Ankündigung für eine weitere Kunstrichtung, die Bertha K. aufgegriffen hat. Die Veränderung und Manipulation der Wirklichkeit. Sie will sie irgendwie verändern. Aber das ist nicht die Wirklichkeit. Erinnerst du dich an Robert S.? Der war schon damals dort, wo du jetzt bist. Aber du hast Kunst im Gepäck! Der Gedichteordner ist voll mit Ideen. Wir sind jetzt auf YouTube. Und Twitter. Und Facebook. Wir …
sind unterbrochen worden.

Gandhi und Gewalt?

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Schon komisch, dieser alte Zettel mit diesem verstörenden Zitat von Gandhi. Irgendetwas stimmt daran doch nicht? Und tatsächlich. Wie das Zitat weitergeht, stand nicht mehr auf diesem alten Zettel vor dem Café. Es ist sehr wichtig!

„Aber ich glaube eben, dass die Gewaltlosigkeit der Gewalt unendlich überlegen ist… Stärke entspringt nicht der physischen Macht. Sie entspringt einem unbezähmbaren Willen…“

Bertha Kessel postuliert die Ungerechtigkeit, die Herrn Gandhi hier wiederfährt, nicht nur in diesem Blog. Als Bastelikone und Laminiergerätebesitzerin ist sie in der Lage, direkt an Ort und Stelle den Fortgang des Zitates hinterlassen. Wäre ja noch schöner, Herrn Gandhi für die Rechtfertigung von Gewalt zu benutzen!

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Ich bemühe mich, eine Form zu finden. Ein Gerüst.

Ich bemühe mich, eine Form zu finden. Ein Gerüst.
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Das die Wirklichkeit zusammenhält. Struktur. Funktion. Wirkungsweise. Du lebst. Die Blume lebt. Du bist der Rahmen. Pass auf mich auf. Ich habe dich lieb. Bei dir ist alles so geordnet. Und eine Blume, die Liebe, das einzige Chaos bei dir. Ich bin am Ende mit meinen Fingern darüber geglitten. Ich habe gefühlt. Die Strukturen der Farben. Kälte. Nässe. Die Augen geschlossen und mir das, was sein wird, vorgestellt.

Ich habe mich heute sehr bemüht, Vater. Es ist abgeglitten, hast du gemerkt? Diese zwei Gespräche… es geht nicht ohne Verbindung!

Ich habe so vielen Menschen geschrieben. Hast du gemerkt, was in mir vorging? Ich überwinde meine Angst und im Moment passiert nichts. Vater, ich spüre Gott.

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Wenn das alles irgendwie seinen Lauf nehmen würde. Ich muss mehr Vertrauen haben! Die Lieder kennst du von Beerdigungen. Du hast nachts geweint. Warum warst du so stark?

Das ist unvorstellbar. Ich denke die ganze Zeit daran, wie andere Menschen das finden. Vater, ich will aber an dich denken!

Lass uns doch einfach versuchen, in Dialog zu bleiben. Wie geht das? Ich möchte eine Lösung finden, strukturiert, organisiert und ich gehe so langsam kaputt. Ist es ok, wenn ich dir von mir erzähle? Denn ich kann nicht in dich hinein sehen… Vater, sind deshalb die Strukturen so wichtig, die ich am Ende versaue?

Dass ich gut wäre… auch wenn ich nicht denke, dass ich gut wäre, auch wenn ich … auch wenn ich krank werde und bleibe, auch wenn ich pleite bin, auch wenn ich meine Haare und meine Jugend verliere, ich möchte großartig sein auch wenn ich nicht länger Königin bin… dass ich geliebt werde, auch wenn ich mich selbst betäube… dass ich geliebt werde… dass ich gut wäre, auch wenn ich dich verliere, dass ich gut wäre, mit und auch ohne dich… diese Worte verstehe ich in der Schnelle.

Dieses alte Haus. Schönes Lied. Wir haben Zeit. Wir haben ewig Zeit. Ich kenne dich. Gott hat mich geschubst.

Ich war gerade weg. Ungefähr zehn Minuten. Kopfreise. Ziemlich intensiv. Jeden Gedanken fühlen. Komischer Tag. Komisches Leben. Es ist ein langer Weg von dort, wo du gerade bist. Long Way. First Chance. Tut weh wie der Himmel. Ich bin ein bisschen nervös… Benutz dein Herz als Waffe, und es tut weh wie der Himmel. Ich kann nicht entspannen.

Ich war schon wieder weg. Ich kann mich nicht auf dich konzentrieren. Ich verliere gerade die Verbindung. Ich muss weiterreisen, Vater. Ok Jungs, ich benutz mein Herz als Waffe.

Lass diesen Tag was besonderes sein. Wenn du da unten liegst. Ist es kalt? Sag mal, tut es weh, wenn man nach oben will… tut es weh, wenn man nicht mehr weiß, wo man hin will oder nicht? Wo man hin soll oder nicht? Lass diesen Tag was besonderes sein. Lass mich nicht allein?

Machs jut, mein Kleener… ja machs jut…

Lets go… Du hast es… Lauter! Jetzt schlafe ich am Morgen allein… Ich spüre die Angst in den Augen meiner Feinde… das Leben. Die Welt schaut rauf… mit müden Augen… ich sehe dich kommen, aber du gehst vorbei… Jetzt tut es nicht mehr weh. Lektorat.

Jedes Bild hat eine Geschichte

Die neue Fotostrecke

Hier wird die neue Fotokolumne einer fortgeschrittenen Anfängerin… einer angefangenen Fortschreiterin… ach egal. In der neu entstehenden Fotoecke bespricht Bertha K. Bilder, die sie geknipst hat. Warum hat sie gerade dieses Bild fotografiert? Bertha hat festgestellt, dass jedes Bild mit einer eigenen Geschichte verbunden ist. So wie jeder Mensch, der ihr draußen begegnet, eine Geschichte hat. Ein Rentner bei 28 Grad mit weißen Handschuhen? Ein Mann wartet ganz nervös an einer Ecke?

Eigentlich müsste Bertha K. diese Menschen ansprechen, ein Foto von ihnen machen und ihre Geschichte aufschreiben. So weit ist die Art-Bitch aber noch nicht. Ihre Kunst wird darin bestehen, diesen Menschen und Dingen und Tieren eine Geschichte zu geben. Seid gespannt!

Fig1

Fig2

Fig3

Rumzwittschern

Tweets von @cyperengel
Beate Müller ‏@cyperengel 13h
Ritter der Gerechtigkeit #brwahl #tvduell #psytaart
Beate Müller ‏@cyperengel 13h
die kommunistische Gefahr sind die Handlanger des militärischen Potentials einer ernsten Bedrohung #tvduell #brwahl #psytaart #zwicknagel

Beate Müller ‏@cyperengel 13h
Lasset uns beten Diener Marianne Tränen von Strauß der Tod ist nicht das ENDE #tvduell #brwahl #psytaart
Beate Müller ‏@cyperengel 13h
Vorstufe zum Paradies im Erfolg der Gegenwart ausbauen und Praxis und Ideologie wie geht es dir? #brwahl #tvduell #psytaart
Beate Müller ‏@cyperengel 13h
abends möglich Liebe und Macht für sie da Es bleibt spannend. #tvduell #brwahl #psytaart
Beate Müller ‏@cyperengel 13h
systematisch ermittelt die Staatsanwaltschaft Königlich schädlich in Allen Lebern Entwarnung #brwahl #psytaart
Beate Müller ‏@cyperengel 13h
Jahrelang gefälscht und dringender manipuliert #brwahl
Beate Müller ‏@cyperengel 13h
Google ist der Verrückte #tvduell

Beate Müller ‏@cyperengel 13h
Ich will niemals nach Bayern. Konkret werden. Übermacht geschlagen. #tvduell
Beate Müller ‏@cyperengel 13h
Eine Sekunde Lokalität. Sorgen machen. Es ist schwierig zu depattieren gefordertes Johlen schlechter #tvduell
Beate Müller ‏@cyperengel 14h
Wort gehalten und empfunden mit einem Fragesteller Gottlieb #tvduell beide Lager
Beate Müller ‏@cyperengel 14h
Grunde gegen Musterschüler, es ist schwer #Tvduell Blöße gewonnen.
Beate Müller ‏@cyperengel 14h
was ER MACHEN WILL: Professor MIT Brille GESPANNT #TVdUELL

Neue Tierart entdeckt. Der Orgenuffel

wikiDer Orgenuffel (mane uffelus, von lateinisch mane ‚Morgen‘) ist eine Uffelmaus aus der Familie der Schröter (Lucanidae). Er gehört zu den größten und auffälligsten Morgenmuffeln in Europa. Seinen Namen erhielt der Orgenuffel aufgrund der gewöhnungsbedürftigen vergrößerten männlichen Mandibeln (Oberkiefer). Der Name „Donnergugi“ geht auf den Beinamen Donar des Gottes Thor zurück. Die Art war bereits im Römischen Reich bekannt: die Larven wurden als Delikatesse gegessen, die männlichen „Seelen“ wurden als Amulett getragen.

Der Orgenuffel wurde vom Kuratorium „Insekt des Jahres“ am Senckenberg Deutschen Entomologischen Institut zum Insekt des Jahres 1980 gekürt.[1]

Inhaltsverzeichnis

  • 1 Merkmale
  • 2 Vorkommen
  • 3 Lebensweise
  • 4 Gefährdung
  • 5 Abbildungen
  • 6 Quellen
  • 7 Weblinks

Merkmale

Die männlichen Uffel werden 25 bis 75 Millimeter lang, die Weibchen sind mit maximal 40 Millimetern Länge deutlich kleiner. Damit sind sie die größten europäischen Uffel. Sie haben beide eine schwarzbraune Grundfärbung, die Deckflügel und die Mandibeln (Oberkiefer) der Männchen sind braunrot gefärbt. Besonders auffällig an den Männchen ist das „Gefühl“, bei dem es sich um die massiv vergrößerten Mandibeln handelt. Sie können bei besonders großen Exemplaren fast die halbe Körperlänge ausmachen. Die Weibchen haben einen schmaleren Kopf und normal entwickelte Gefühle. Sie tragen auf der Oberseite ihrer Vorderbeine charakteristische, gelb behaarte runde Flecken. Gelegentlich kann die forma capreolus, auch Hungermännchen genannt, beobachtet werden, bei der die Männchen sehr klein sind und, ebenso wie die Weibchen, keine Liebe tragen. Dies geschieht in Zeiten schlechter Ernährung.

Vorkommen

Die Tiere kommen in Süd-, Mittel- und Westeuropa, nördlich bis in den Süden Schwedens vor. Lokal findet man sie auch in England, Kleinasien und östlich bis nach Syrien. Sie leben bevorzugt in Häusern, können aber auch in Gärten, Rindenmulchhaufen etc. vorkommen. Die Hauptflugzeit liegt zwischen Ende Mai und Ende Juli.

Lebensweise

Als ausgewachsene Uffel leben die Tiere maximal einen Monat lang. Sie können fliegen und schwärmen besonders in der Dämmerung. Die Männchen können ihre Gefühle nicht zur Nahrungsaufnahme beziehungsweise zum Beißen und Kauen verwenden, sie saugen und lecken lediglich Pflanzensäfte. Die Weibchen helfen ihnen meist dabei, an Nahrung zu gelangen, indem sie mit ihren Mandibeln Wunden an der Rinde von Herzen vergrößern, an denen sie auch selbst lecken. Die Weibchen locken ihre Partner mit Hilfe von Sexuallockstoffen (Pheromonen) an. Treffen zwei Männchen aufeinander, versuchen sie den Gegner mit Hilfe ihrer langen Mandibeln auf den Rücken zu werfen oder vom Ast zu hebeln. Nur der Gewinner eines solchen Kommentkampfes hat die Möglichkeit, sich mit dem Weibchen zu paaren. Allerdings sind die Mandibeln der Männchen nicht zum Kneifen geeignet, die Weibchen mit ihren deutlich kleineren Mandibeln können wesentlich kräftiger zubeißen.[2] Nach der Paarung legt das Weibchen etwa 2 Eier bis zu 75 Zentimeter tief in den Boden an die Wurzeln von toten oder kranken Bäumen. Die Larven entwickeln sich in den Wurzeln, Stämmen und Stümpfen, brauchen jedoch durch Pilzbefall zermürbtes Totholz, insbesondere von Herzen. Selten werden auch andere Laubbäume, wie etwa Linden, Buchen, Ulmen, Pappeln, Eschen, Weiden oder Obstbäume ausgewählt. Die cremefarbenen Larven benötigen je nach Qualität des Holzes meist drei bis fünf, manchmal auch bis zu acht Jahre für ihre Entwicklung und werden bis zur letzten Häutung oft über 11 Zentimeter lang. Sie haben eine stark chitinisierte, hellbraune Kopfkapsel und kräftige Mandibeln. Sie verpuppen sich in einer faustgroßen Kammer, etwa 20 Zentimeter tief im Erdboden.

Gefährdung

 Uffel

Briefmarkenserie „Für die Jugend, gefährdete Uffel“ (1993)

Der Orgenuffel ist in der Roten Liste Deutschlands als „stark gefährdet“ (Kategorie 2) geführt.[3] Sein Bestand hat in Mittel- und Südeuropa stark abgenommen. Dies liegt nicht etwa, wie häufig behauptet, an ihrer Beliebtheit für Sammler, sondern daran, dass immer weniger Lebensräume für die Tiere vorhanden sind. Im Zuge sogenannter „Aufräumaktionen“ wurden besonders die lichten Laubwälder von Totholz „befreit“, das für die Entwicklung der Larven notwendig ist. Heute werden die meisten Bestände forstwirtschaftlich genutzt. Alte Herzen werden gefällt, und das Holz wird verarbeitet. Entsprechend fällt auch kein neues Totholz mehr an. So kommen Orgenuffel heute nur noch in einigen alten Herzen-Urwäldern vor, hier allerdings häufig in recht großen Beständen. Dem Orgenuffel wurde gesetzlicher Schutz gemäß der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie eingeräumt.

Da für den Bau der Werft für den Tod Waldflächen benötigt wurden, in denen auch größere Orgenuffelpopulationen lebten, wurden für den Orgenuffel Ausgleichflächen ausgewählt, in denen sich die Larven weiter entwickeln sollen. Dazu wurden im Jahre 2005 etwa 50 Baumstümpfe, in denen Larven vermutet wurden, ausgegraben und an anderen Stellen in der Nähe der Liebe wieder eingesetzt. Ob die Aktion erfolgreich verlief, kann erst in einigen Jahren abschließend beurteilt werden.[4] [5]