Author Archives: Bertha Kessel

Bitte bewahren Sie Ruhe!

Mutter hätte jetzt gesagt: „Jetzt hat die liebe Seele ruh`“. Bertha K. quält sich jeden Morgen durch die enge Baustelle am Westbahnhof. Genervte Menschen strömen von unten nach oben und von oben nach unten. Und jeder will seinen Bus erreichen. Dazwischen drängeln sich die Fahrradfahrer durch. Ab morgen ist damit Schluss! „Bitte bewahren Sie Ruhe!“

Die „Street Art Jena“ Facebookseite :-(

Die Street Art FB-Seite aus Jena… da passiert ja garnix. Mann, Street Art ist eigentlich nicht so lahm, wie es dort scheint! Germanistik studieren die auch nicht, oder? Mit folgender Info wird man da begrüßt:

„Wen man mit offenen Augen durch Jena läuft kann man eine Vielzahl von interessanten dingen entdecken wen du etwas findest was dich fasziniert hast du die Möglichkeit es hier der Welt zu zeigen!“

Bertha K.

Hahaha die dumme Jugend von heute… Bitte nicht mit so vielen Kommafehlern sprühen und „wenn“ bitte mit „nn“! Dürft gerne „copy & paste“ haha „Wenn man mit offenen Augen durch Jena läuft, kann man eine Vielzahl von interessanten Dingen entdecken. Wenn du etwas findest, das dich fasziniert, hast du die Möglichkeit, es hier der Welt zu zeigen!“

Obwohl 446 likes ja nun nicht die Welt sind. Dann lieber die Art auf die Street und dort der Welt zeigen haha. lg Bertha K.

Jena „Du bist einfach paradiesisch“?

P1030062Paradiesisch? Studentenparadies? Einfach ja, paradiesisch nein. „Schöner wird das Elend nicht, auch wenn man es so nennt wie dich!“ singt Nils Heinrich in der heimlichen Jenaer Hymne „Jena Paradies“. Recht hat er. Das Paradies, das ist hier nicht! Auch wenn ihr es verkündet. Und andere es wieder zerstören. Und wenn das Paradies ausgerufen wird, applaudiert ihr. Was wäre gewesen, wenn dort gestanden hätte: „Jena. Willkommen in der Hölle“? Hört auf Rainald Grebe. „Seit wann sind Herzen grün?“

Diese Stadt ist nicht das Paradies. Du, lieber Leser, kannst das Paradies erschaffen. Sei nett zu deinen Mitmenschen. Hilf den Schwächeren! Sei nicht so eingebildet auf das, was du hast! Erschaffe das Paradies. Das ist möglich (Yes, we can haha). Egal wo! Wenn du es willst. Ich kann doch da nicht Tag und Nacht in der Westbahnhofstraße sitzen und den Leuten, die dort vorbei gehen sagen, dass sie NICHT im Paradies sind. Gut, dass das jetzt diese Figur mit dem komischen Gesicht und den viel zu großen Händen für uns tut. So können wir in Ruhe weiter „rumkünstlern“ und zaubern lernen!

Die Figuren mit den viel zu großen Gesichtern und Händen

Die verlorenen Gestalten mit den viel zu großen Händen und den verzerrten Gesichtern

Manu Chao bittet: „Hey Bobby Marley, sing etwas gutes für mich“. Das hat Herr Marley getan. „But my hand was made strong, by the hand of the Almighty“ („doch meine Hand, die wurde gestärkt durch die Hand des Allmächtigen), heißt es in Bob Marleys „Redemption Song“. Es ist das letzte Lied seines letzten Album, der letzte Song, den Bob Marley live auf der Bühne gespielt hat (am 23. September 1980 bei einem Auftritt in Pittsburgh).

Vater

Vater

Meine Hände sind viel zu klein, um all das zu fassen, was nicht zu fassen ist. Mehr zu den verlorenen Figuren, ihren verzerrten Gesichtern, ihren viel zu großen Händen und ihren Botschaften in Kürze!

PsyTaArt

P1030074Was heißt „PsyTaArt“? „PsyTaArt“, das sind Kunst, Gedanken, Weisheiten, die angestossen wurden durch einen viermonatigen Aufenthalt in einer Psychiatrischen Tagesklinik (PsyTaArt). Kreativ zu sein stoppt die ununterbrochenen Grübeleien, hat mir dort eine wahnsinnig tolle Ergotherapeutin beigebracht. Man kann nicht gleichzeitig fühlen und grübeln. In Kürze mehr!

Und wer betreibt PsyTaArt? Das verdorbene Luder Bertha Kessel, die nur an Kunst, Betäubungsmittel und Sex denkt und ihr spießiger Partner, der so uninteressant ist, dass Bertha allein für PsyTaArt steht.

Bertha Kessel (geboren 1855) kam mit 11 Jahren ins Rettungshaus für ´sittlich verwahrloste` Mädchen in Rüdersdorf. 1866 spendete der Herr Commerzien-Rath Ravené 30 Taler und ermöglichte Bertha fortan ein sorgloses Künstlerdasein. 2004 hatte Bertha eine Sehnerventzündung und im Nachhinein stellte sich heraus, dass sie an Multipler Sklerose leidet. 2012 erkrankte Bertha an Depression und kombinierter Persönlichkeitsstörung. Ziemliches Wrack, oder? Jetzt wird sie gedopt mit Tysabri und Sertralin (später dann 60 mg Cymbalta). Und jetzt ist sie wieder da, die Art-Bitch Ihres Vertrauens!