Grübelbuch: Sonntag, 02.06.2013
Stimmung gut – viele Pläne
Bastelzimmer, Küche und Schlafzimmer aufräumen
(dann doch mein Experiment gegen 18 Uhr durchgeführt. Ich wusste, ich muss aber nochmal raus, weil ich noch die Krankschreibung von F. einstecken musste. Und gegen 22 Uhr high Richtung Hochwasser marschiert. Im Gepäck 21 Enten aus Gips, die nicht mal schwimmen können und ein Fotoapparat. Und es regnete in Strömen!)

In der PsyTa wurde mir gesagt, ich wäre unfähig, mich meinen eigenen Gefühlen zu stellen. Deshalb würde ich die Emotionen aus Filmen, aus Liedern und von anderen klauen. Bea, lass uns diese Filme gucken:
  1. „Das Meer in mir“ (ein vollständig gelähmter Mann erzählt der Frau, in die er sich verliebt, dass er sich überall „hinträumen“ kann)
  2. „Liebe“
  3. „Vergiss mein Nicht“
  4. „Oskar und die Dame in Rosa“
  5. „Der Mondmann“
  6. „Melancholia“
  7. „The Tree of Life“
  8. „Into the Wild“
(Nachtrag von heute: man sollte einen Videobeamer besorgen und dann alle 14 Tage einen Filmabend für Interessierte machen und danach über die Filme reden)
So jetzt schreib ich die Kritzeleien aus dem Buch mal ab. Jeder Gedanke war wieder mit einem riesigen Konzept verbunden, aber das würde jetzt zu weit führen. Ich hoffe mal, dass ich durch meine Kommentare jetzt nicht das Gefühl von Sonntagnacht verfälsche!
Gedanken sichtbar machen!
Wie? Kunst, Musik, Literatur.
Gedanken und Wirklichkeit sind getrennt.
Beide kämpfen miteinander! Krieg.
Ich bin in der Gedankenwelt gefangen.
Warum? Weil ich das gestalten kann. (Vgl. „Das Meer in mir“)
(Anmerk. 04.06. jetzt kommen ein paar Fetzen zu Scientology, ich bin Christ! Ich mag keine Sekte. Ich hatte nur an diesem Tag vorher einen Artikel über die gelesen. Ich glaube, die sind so verführerisch und gefährlich, weil die genau mit diesen Dingen, die scheinbar viele Menschen betreffen, arbeiten.)
Scientology… im Hier, Jetzt, in der Wirklichkeit leben
In der Realität ist bei mir nichts.
Allein… also Flucht in eine Fantasiewelt.
„Alice im Wunderland“ Szene „Ja du bist völlig verrückt“.
Wie komme ich nach Hause? Wo ist zuhause?
Ist das echt? Was ist echt?
vgl. den Film „Matrix“. Was sind Gefühle? Was ist Realität?
Scientology: Furcht ist nur ein Gedankenkonstrukt!
Ich muss meine Gedanken beeinflussen.
Abgetrennt? Geteilte Welt? Ich muss wieder eins werden!
Ying/Yang – Solar Buddha (Anmerk.: war in einem Einkaufsprospekt) Plastikjesus?
Ist bekifft sein super, um alles zu verstehen? Sieht so aus.
Aber was ist echt? Was die wirkliche Welt?
Mein Drehbuch „If i can sleep forever“ Dandy Warhols
(Anmerk.: ich hatte mal mit Anfang 20 die Idee, einen Film zu drehen J und habe sogar versucht, ein Drehbuch zu schreiben. Ein junger Mann wacht nach einer wilden Nacht auf und erlebt dann komische Dinge. Am Ende kommt raus, dass er gar nicht aufgewacht ist, sondern das alles nur ein Traum war und er in einem Krankenhaus liegt und stirbt. In den letzten Jahren habe ich aber mitbekommen, dass schon viele Künstler und Filmemacher dieses Motiv benutzt haben)
Bea ist gut. Vgl. Bertha Kessels Kunstblog
Gips-Krokodil und eine abgetrennte Gipshand auszusetzen, das macht Anderen Angst – Kunst soll keine Angst machen.
Enten? Warum Enten? Keine Ahnung. Aber jetzt haben sie eine Geschichte! Alles hängt mit allem zusammen!
Die chronologische Ordnung ist gestört.
Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen.
Ich denke gerade, ich kenne jetzt alle Regeln, da ich das System zwischen dem Hier und jetzt und der Gedanken- und Gefühlswelt zu überblicken meine.
Fotos und Schrift – Dokumentation ist super.
Jetzt wieder B.-Film.
Du machst dir ein Bild von mir. Und ich bediene dieses Bild für dich. Das ist nicht echt! Wie sortiere ich meine Fotos? Und die kleinen Brüder mache ich lächerlich!
Gespräch mit M. 10 Minuten lang – das war sehr krass.
20.30 Uhr
Tagebuch Anne Frank – mein Blog?
M. Facebook „Die gehen doch unter?“ Ja, ich gehe doch auch unter? Nein, lieber nicht!
Kann ich auf einem Foto Menschen kategorisieren? Sehe ich, wie jemand ist? Mann von bayerischer CSU-Ministerin verkauft teure Modellautos, die psychisch kranke Mörder in der Anstalt bauen, für Millionen Euro.
Nur weil es schwarz-weiß ist, wird es nicht besser! (Anm.: ich hatte mir auf Facebook Fotos von einem Fotografen angesehen)
Weit weg – Hubert v. Goisern
Drei Stunden bekifft. Nichts gemacht. Stillstehen.
In Gedanken hab ich hart gearbeitet.
Zeit des Erwachens – jetzt bin ich wieder wach.
Ist in dieser „Gedankenarbeit“ Kunst für die Realität entstanden?
War ich nahe am Tod? War der Himmel offen für mich? Habe ich etwas gesehen?
Wenn man trinkt, denkt man nicht, vgl. mit Fühlen
Sertralin – Schleier – vgl. Scientology gegen Psychomedis
A. – Eiswürfel sind zu schwer im Bauch… ich habs gedacht und in Gedanken direkt vor mir gesehen. Bea – er ist gerade woanders… Wirklichkeit?
Gedanken an den kalten Winter in S. Zimmer… ich erfriere.
Radio an… Denkpause? Nee!
Trip ist Meditation!
Fotos von Grimassen von mir. Mich fühlen. Wer bin ich jetzt?
Was habt ihr in der PsyTa mit mir gemacht?
Ich denke an den Weg morgen zur Arbeit und die Diskussionen, wenn ich wegen dem Wasser zu spät komme – vgl. „Hammer“ Geschichte aus der PsyTa

(Notiz auf einem Schmierzettel, muss also in diesem Moment sehr wichtig gewesen sein)
Ich begegne Angst mit Härte und Sarkasmus vgl. Papa und F.
Ich bin dann nicht in der Wirklichkeit!
Sterbe ich jetzt?
Kann ich in den Himmel schauen?

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